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Reporter

Tadschikistan, Rückzugsraum für Islamisten

DW-Reporterin Alexandra von Nahmen im tadschikischen Grenzgebiet

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Seit die USA in Afghanistan und Pakistan hart gegen Islamisten vorgehen, suchen sich die islamistischen Kämpfer Rückzugsgebiete in Nachbarländern wie Tadschikistan. Immer wieder liefern sich die tadschikischen Sicherheitskräfte Feuergefechte mit bewaffneten Gruppen. Jetzt wird befürchtet, dass wirtschaftliche Not und islamistische Propaganda viele Menschen in Tadschikistan radikalisieren könnten. Alexandra von Nahmen erfährt, warum der radikale Islamismus in Tadschikistan auf fruchtbaren Boden fällt.

Die DW-Reporterin besucht die tadschikischen Sicherheitskräfte in der Grenzregion von Tadschikistan und Afghanistan. Es gibt einen regen Grenzverkehr, Korruption und Bestechung öffnen Tür und Tor für den Drogen- und Waffenschmuggel. Die 1400 Kilometer lange Grenze verläuft zudem durch unwegsames Bergland. Marodierende Banden und Drogenschmuggler können hier fast ungehindert passieren. Tadschikistan ist ein begehrter Umschlagplatz für die heiße Ware, mit der sich die Taliban finanzieren. Bei der Drogenbehörde in der Hauptstadt Duschanbe türmen sich tonnenweise beschlagnahmte Drogen. Die Tadschiken sind arm, oft reicht das Geld nicht für das Nötigste und so beteiligen sie sich gern an dem lukrativen Geschäft. Viele sind zudem unzufrieden mit den regierenden Machteliten und so gewinnt der Islam auch politisch immer mehr Einfluss. Alexandra von Nahmen erkennt, dass ein instabiles Afghanistan zugleich auch eine große Gefahr für Tadschikistan und ganz Zentralasien ist.

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