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Ostmitteleuropa

Tadeusz Mazowiecki für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen

- Der polnische Ex-Premier war UN-Sonderbeauftragter für Menschenrechte im ehemaligen Jugoslawien

Warschau, 19.3.2002, PAP, poln.

"Es ist eine sehr nette Geste" - mit diesen Worten kommentierte Tadeusz Mazowiecki seine Nominierung für den Friedensnobelpreis.

Die Nominierung hatte die "Rzeczpospolita" in ihrer Ausgabe vom Montag (18.3.) bekannt gegeben. Vorgeschlagen hatten Mazowiecki für den Nobelpreis am Sonntag der Verband Unabhängiger Intellektueller "Krug 99" und das Internationale Friedenszentrum in Sarajevo.

"Das ist sehr nett von ihnen, es ist ein Ausdruck der Anerkennung", sagte Mazowiecki der Nachrichtenagentur PAP. "Es ist eine nette Geste, aber ich gehe nicht davon aus, dass ich den Preis erhalte." Er selbst habe sich für Pater Marian Zelazek stark gemacht, der sich seit fünfzig Jahren um Leprakranke in Indien kümmert.

Mazowiecki war in den Jahren 1992 bis 1995 Sonderberichterstatter der UN-Menschenrechtskommission im ehemaligen Jugoslawien. (TS)

  • Datum 19.03.2002
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