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Reise

Türkei: Airbus als Attraktion für Taucher

In der Türkei wurde in einem Touristengebiet an der Ägäis ein Airbus A300 versenkt, um Tauchsportler anzulocken.

Das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 44 Metern und einer Länge von 54 Metern wurde vor Kusadasi in der westlichen Provinz auf Grund gelassen. Unter Wasser funktioniert die Maschine wie ein künstliches Riff und zieht Flora und Fauna an.

Auf Bildern der Aktion waren hunderte Schaulustige zu sehen, die das Spektakel beobachteten. Viele applaudierten und bliesen in Nebelhörner, als die Nase des Flugzeugs untertauchte.

In der Vergangenheit hatte es schon ähnliche Projekte mit kleineren Flugzeugen in der Türkei gegeben. Der A300 war nun das größte versenkte Flugzeug.

Das Unterwasserprojekt soll vor allem Touristen in die Region locken. Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Industrien des Landes, er leidet aber unter der verschlechterten Sicherheitslage.

is/ks (AFP)