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Aktuell Amerika

Tödliche Sturzflut in Arizona

Es war ein sommerliches Familientreffen an der Badestelle. Von Regen keine Spur. Deshalb traf die Schlammlawine die 14-köpfige Gruppe völlig unvorbereitet. Fünf Kinder und vier Erwachsene kamen ums Leben.

 David Hornung Arizona Flut Schlamm Überflutung (picture alliance/AP Photo/R.Freso)

Sheriff David Hornung

Als die Menschen das Rauschen hörten, war es schon zu spät. Eine gewaltige Sturzflut ergoss sich über die beliebte Cold-Spring-Schlucht im US-Bundesstaat Arizona. Wer konnte, versuchte sich auf höher gelegene Felsen oder auf Bäume zu retten. Mindestens zehn Menschen wurden von Wasser, Schlamm und Geröll mitgerissen. Neun Todesopfer sind inzwischen geborgen. Ein 13-jähriger Junge wurde am Tag nach dem Unglück noch vermisst.

Zu den Opfern zählten fünf Kinder im Alter zwischen zwei und sieben Jahren, sagte der zuständige Sheriff David Hornung. Rettungskräfte waren schon bald vor Ort. Doch einige Leichen konnten erst mehr zwei Meilen von der Badestelle entfernt aufgespürt werden.

Heftige Regenfälle weit oberhalb der Schlucht hatten die Sturzflut ausgelöst. In der bei Kletterern und Ausflüglern beliebten Region hatte es allerdings nicht geregnet.

Inzwischen gilt eine Warnung des Nationalen Wetterdienstes vor weiteren Sturzfluten im Südosten Arizonas. Behördenangaben zufolge kamen seit 1996 mindestens 40 Menschen durch plötzliches Hochwasser in dem Bundesstaat ums Leben.

rb/myk (afp, ap, dpa)

 

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