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Kultur

Tödliche Schneelawinen in Kaschmir

Bei den heftigsten Schneefällen seit mehr als vier Jahrzehnten sind im indischen Teil Kaschmirs mindestens 225 Menschen ums Leben gekommen. Fast 300 Menschen wurden am Mittwoch nach dem Abgang zahlreicher Lawinen noch vermisst. Der Schnee hat Hunderte von Häusern mitgerissen.

In einigen Gebieten Kaschmirs hat sich der Schnee

Armeeangaben zufolge seit dem Wochenende auf 21 Meter getürmt. Das indische Militär hat die Bewohner höher gelegener Regionen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen, bevor noch mehr Schneestürme und Lawinen ihr Leben bedrohen. Am späten Dienstagabend barg die Polizei 50 Leichen im Gebiet Qazigund im südlichen Teil der Bergregion.

Viele Dörfer sind seit Tagen nicht erreichbar.

Militärhubschrauber werfen Nahrungsmittel ab. Auf diese Weise wurden auch Tausende von Bürgern versorgt, die auf einer Schnellstraße im Schnee stecken geblieben waren, die das Kaschmir-Tal mit dem restlichen Indien verbindet. In Srinagar, der Sommerhauptstadt des Bundesstaates Jammu und Kaschmir, klagten Bewohner über einen Mangel an Gas zum Kochen, Gemüse und Milch.

  • Datum 23.02.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6Hk0
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