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Syrien

Syrische Armee erobert IS-Hochburg in der Provinz Homs

Die Islamisten-Miliz IS verliert im syrischen Bürgerkrieg an Boden. Regierungstruppen sollen mit Al-Suchna die letzte große Stadt in der östlichen Provinz Homs erobert haben, die noch in der Hand der Extremisten war.

Das teilte die der Opposition nahestehende Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit, die in London ihren Sitz hat. Die Hisbollah-Miliz aus dem benachbarten Libanon, die an der Seite der Armee kämpft, äußerte sich ähnlich. Sie sprach von erheblichen Fortschritten in der Stadt, die rund 50 Kilometer vor der Grenze zur Provinz Deir al-Sor liegt. Die Provinz selbst befindet sich allerdings nach wie vor fast vollständig unter Kontrolle der IS-Extremisten.

Kämpfer sind eingekesselt

Die Armee von Präsident Baschar al-Assad wird auch vom russischen Militär unterstützt. In anderen Gebieten drängen von den USA unterstützte Kurden-Einheiten und ihre Verbündeten die Islamisten zurück. Sie konzentrieren sich derzeit auf die Eroberung der IS-Hochburg Rakka in Nord-Syrien. Dort sind nach US-Angaben noch etwa 2000 IS-Kämpfer eingeschlossen.

Seit Beginn der Großoffensive Anfang Juni soll fast die Hälfte der Stadt erobert worden sein, die die Miliz "Islamischer Staat" faktisch als ihre Hauptstadt in Syrien auserkoren hatte.

Erst am Donnerstag war in der syrischen Provinz Homs ein neuer Waffenstillstand zwischen Regierungstruppen und Rebellen in Kraft getreten, von dem rund 150.000 Einwohner profitieren sollen. Die Feuerpause gilt nach russischen Angaben für 84 Ortschaften nördlich der Stadt Homs. Dort liegt eine von vier sogenannten Deeskalationszonen in Syrien, auf die sich Russland, die Türkei und der Iran mit den syrischen Konfliktparteien verständigt hatten.

haz/gri (rtr, afp)