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Aktuell Welt

Sydneys Wahrzeichen im Dunkeln

Auftakt zum Klimaschutz: Die Beleuchtung des Opernhauses und der Hafenbrücke in Sydney ist anlässlich der zehnten "Earth Hour" vorübergehend abgeschaltet worden. Weitere markante Bauten überall in der Welt sollen folgen.

Die Idee zu der symbolträchtigen Aktion für den Klimaschutz ging 2007 von der australischen Millionenmetropole Sydney aus. In diesem Jahr wollten sich mehr als 170 Länder und mehr als 7000 Städte beteiligen. "Aus einer Stadt wuchs die Aktion auf 178 Länder und Gebiete an", sagte Earth-Hour-Manager Siddarth Das. "Wir könnten uns nicht glücklicher schätzen, dass Millionen von Menschen für den Klimaschutz zusammenkommen."

200 deutsche Städte nehmen teil

Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit sollten in den teilnehmenden Städten für eine Stunde die Lichter ausgehen. Zur Earth Hour rief die Umweltorganisation WWF auf. In Deutschland sagten laut WWF mehr als 200 Städte ihre Teilnahme zu. Auch an vielen bekannten Bauwerken wie dem Brandenburger Tor in Berlin, am New Yorker Empire State Building oder dem Taj Mahal in Indien sollten die Lichter ausgehen. Im Dezember hatte sich die internationale Gemeinschaft bei der UN-Klimakonferenz in Paris auf ein umfassendes Klimaschutzabkommen geeinigt.

cgn/sti (afp, ap, rtr)

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