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Kultur

Surfen mit Gottes Hilfe?

Einen Schutzpatron für das Internet will der Vatikan ernennen. Am 1. März Woche werde eine Vorentscheidung fallen, kündigte der Präsident des Päpstlichen Medienrates, Erzbischof John Foley, zu Beginn der jährlichen Vollversammlung des Medienrats im Vatikan an.

Neben dem in Spanien und Lateinamerika favorisierten Kirchenlehrer und Enzyklopädisten Isidor von Sevilla (560-636) werden zwei Heilige des 20. Jahrhunderts als Kandidaten genannt: Der 1941 im KZ Auschwitz ermordete Franziskaner Maximilian Kolbe und der 1942 im KZ Dachau gestorbene niederländische Karmeliter Titus Brandsma. Beide waren in der Medienarbeit aktiv.

Das Verfahren für die Bestimmung eines Schutzpatrons ist langwierig. Unter anderem wird die vatikanische Heiligsprechungs-Kongregation befragt, bevor schließlich die Gottesdienst-Kongregation dem Papst gegenüber ihr Votum abgibt.

Im Medienbereich gibt es bislang nur Schutzheilige für das Radio (der Erzengel Gabriel), für das Fernsehen (die heilige Klara) und für die Presse (der heilige Franz von Sales).

  • Datum 26.02.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1t84
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