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Aktuell Asien

Super-Taifun "Neoguri" wird schwächer

Sogar Häuser stürzten zusammen. Doch gemessen an den Prognosen hat Japan den Wirbelsturm "Neoguri" bisher glimpflich überstanden. Jetzt nimmt er Kurs auf die Hauptstadt Tokio.

Es war einer der schwersten Taifune der letzten Jahrzehnte. Mindestens drei Menschen fanden durch Wirbelsturm "Neoguri" in Japan den Tod, Dutzende weitere wurden verletzt. Heftige Regenfälle haben im Südwesten des Landes zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.

Ein PKW ragt aus aufgetürmten Erdmassen hervor (Foto: Reuters)

Abgesackt: Schlammlawinen begruben alles, was ihnen im Weg war

In Tausenden Haushalten auf den beiden Hauptinseln Kyushu und Shikoku fiel der Strom aus. In der Provinz Yamagata standen Reisfelder, Straßen und Häuser unter Wasser. Hunderttausende waren aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Viele Reisende saßen fest: Rund 200 Flüge wurden gestrichen. Auch Bus- und Zugverbindungen waren unterbrochen. Zwischenzeitlich hatte noch ein Erdbeben der Stärke 5,8 die nördliche Hauptinsel Hokkaido erschüttert.

Sturm nimmt Kurs auf Tokio

Taifun Japan Neoguri hat ein Holzhaus auf der japanischen Insel Okinawa zum Einsturz gebracht (Foto: Reuters)

Eingestürzt: Reste eines Hauses auf der Insel Okinawa

Der "Super-Taifun" ist inzwischen zu einem tropischen Sturm herabgestuft worden. "Neoguri" zog entlang der Pazifikküste in nordöstliche Richtung. Die Windgeschwindigkeit verringerte sich von über 250 auf gut 100 Kilometer pro Stunde. Am Freitag dürfte der Wirbelsturm den Prognosen der Meteorologen zufolge über Tokio hinwegziehen, bevor er Richtung Meer abdreht.

jj/det (dpa, afp, rtr)

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