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Suche

Dem erleichterten Finden von Dingen geht oft ein langes und nervenraubendes Suchen voran. Dabei gibt es neben dem alltäglichen Suchen des Wohnungsschlüssels auch die schwierigere Suche nach Arbeit oder einem Partner.

In Zeiten der Ratlosigkeit ist guter Rat ganz besonders teuer, wenn das allgemeine Schulterzucken in völliger Erstarrung endet und also gar nichts mehr geht. Aber irgendwo muss es doch Hilfe geben, eine Lösung. "Suchet, dann werdet ihr finden" heißt es im Matthäusevangelium; und in dieser geradezu nüchtern anmutenden Feststellung ist die Voraussetzung jeglicher Findung und allen Findens genau benannt: "Die Suche". Beziehungsweise "das Suchen". Ein Stichwort, das wie fast alle große und kleine Bedeutung annehmen kann.

Alltags-Suche

Denken wir nur, alle Brillenträgerinnen und Brillenträger werden zustimmend nicken, an die lästige Brillensuche, die sich insofern fatal erschwert, weil wir sie – die Brille – ja zum Suchen bräuchten! Auch die Suche nach den Schlüsseln und der Telefonnummer von Herrn Müller, von dem man dummerweise nur den Nachnamen weiß, gehört zu den eher banalen Suchaktionen.

Wer indessen eine Wohnung, einen Partner respektive Partnerin oder gar Arbeit sucht; für den hat "Suche" einen ganz anderen Klang. Aber alles außer der Partnersuche wird einfacher, da ja ständig und überall nach Lösungen für welches Problem auch immer gesucht wird. Nur: Eigentlich interessiert uns die "Suche" ja nicht. Das Finden ist wichtig. Aber wie das so ist im Leben: Kein "Finden" ohne das "Suchen".

Schwierige Partnersuche

Damit eine Suche erfolgreich ist, das Gesuchte also gefunden werden kann, sollte man genau wissen, wonach man wo und wie sucht. Nehmen wir die Partnersuche. In den einschlägigen Suchanzeigen lässt sich nachlesen, was man/Frau sucht. Meist sind es die sprichwörtlich eierlegenden Wollmilchsäue in Menschengestalt, die den Partner fürs Leben abgeben sollen. Schwer zu finden. Das ist wie mit der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. Fast aussichtslos, da fündig zu werden.

Was also tun? Weitersuchen oder die Suche aufgeben beziehungsweise nach anderen, bescheideneren Kriterien fortsetzen? Ein Glücksfall, wenn sich von einem Pärchen sagen lässt: "Die Zwei haben sich gesucht und gefunden". Wobei mit dieser Redensart ganz allgemein gesagt wird, dass zwei Menschen besonders gut zueinander passen.

Die Suche im Beruf

Suchen beinhaltet Bewegung. Im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Jeder Suchende bewegt sich auf ein Ziel zu oder versucht es zumindest. Ob es der Gottsucher ist – um ein extremes Beispiel zu nennen – oder der Philosoph, der nach dem Sinn des Lebens sucht oder einfach jemand, der sich beim Wandern oder in der Großstadt verlaufen hat, sie alle suchen nach einem Weg und dieser soll selbstverständlich der richtige sein.

Den sucht selbstverständlich auch der Bergmann, dessen Ziel das Ausfindigmachen von ertragreichen Lagerstätten ist. Es verwundert nicht, dass "suchen" ursprünglich ein Zeitwort der Bewegung war – ganz im wörtlichen Sinne und noch genauer ein Wort aus der Jägersprache: "Witternd nachspüren". Da haben wir den Hund des Jägers vor Augen, wie er schnüffelnd eine Spur aufnimmt, dieweil der Hase das Weite sucht und – da sind wir auf der Seite von Meister Lampe – es hoffentlich auch findet.

Tiere mit Spürsinn

Such- oder Spürhunde sind verlässliche und äußerst findige Tiere; wie auch unsere französischen Freunde, die Trüffelschweine. Da weiß man, was man hat.

Fragen zum Text

Eine Suche endet im besten Fall mit …

1. dem Aufgeben.

2. mit einer Pause.

3. mit dem Finden.

Der Ausspruch Die zwei haben sich gesucht und gefunden bedeutet: …

1. Zwei Menschen geraten in einen Streit.

2. Zwei Menschen leben in einer Wohngemeinschaft.

3. Zwei Menschen passen besonders gut zueinander.

Der Philosoph sucht …

1. den Sinn des Lebens.

2. den Geburtsort von Siegmund Freud.

3. neue Rohstoffe.

Arbeitsauftrag

Haben Sie sich schon einmal in einer fremden Stadt verlaufen und den Rückweg gesucht? Schreiben Sie Ihre Erlebnisse auf und tragen den Text in der Gruppe vor.

Autor: Michael Utz

Redaktion: Beatrice Warken

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