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Aktuell Amerika

Sturmfront in den USA hinterlässt Tote und Verwüstung

Dutzende Tornados sind über den Mittleren Westen der USA gezogen und haben schwerste Schäden verursacht. Im Bundesstaat Illinois kamen fünf Menschen ums Leben, zahlreiche wurden verletzt.

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Tornados wüten im Mittleren Westen

Eine breite Sturmfront mit zahlreichen Tornados hat im Mittleren Westen der USA schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, wie die Katastrophenschutzbehörde im Bundesstaat Illinois mitteilte. Fernsehbilder zeigten umgestürzte Autos, entwurzelte Bäume und gerissene Stromleitungen. In Chicago musste ein American-Football-Spiel unterbrochen werden, Fans und Spieler mussten sich im Inneren des Stadions in Sicherheit bringen. In zehntausenden Haushalten brach die Stromversorgung zusammen, zahlreiche Menschen wurden verletzt.

Gewitter und Hagelschlag

Der nationale Wetterdienst berichtete, bis zum Sonntagabend (Ortszeit) seien rund 70 Tornados registriert worden mit Spitzengeschwindigtkeiten zwischen 270 und über 300 Kilometer pro Stunde. Hinzu kamen vielerorts heftige Gewitter, Regenfälle und Hagelschlag. Auf mehreren Flughäfen wie in Chicago, fielen Flüge aus oder verzögerten sich. In Detroit wurde der Luftverkehr zwischenzeitlich eingestellt.

Präsident Barack Obama werde laufend über die Lage unterrichtet, teilte das Weiße Haus mit. In der Kleinstadt Washington in Illinois wurden ganze Wohnviertel verwüstet. "Ich blicke auf Straßenzüge mit einst 20 bis 30 Häusern, und es ist keines mehr da", zitierte Fox News einen Augenzeugen.

Notunterkünfte eingerichtet

Nach einem Bericht des Senders NBC wurden alleine im Ort Peoria 37 Verletzte in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der Verletzten könne noch erheblich steigen, so der Katastrophenschutz. Das Rote Kreuz richtete in den betroffenen Gebieten Notunterkünfte ein.

Die für die Jahreszeit ungewöhnlich schwere Sturmfront war über mehrere Bundesstaaten in Richtung Nordosten gezogen. Tornadowarnungen waren unter anderem für Illinois, Iowa, Ohio, Indiana, Missouri, Wisconsin und Michigan ausgegeben worden.

uh/sti (dpa,afp,rtr)

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