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Studieren in Deutschland

Studieren - auch ohne Abitur

Wer Abitur hat, kann studieren. Wer keines hat, macht eine Lehre. So war das lange Zeit üblich in Deutschland. Vor ein paar Jahren wurde der Hochschulzugang gelockert. Jetzt gibt es mehr Studenten ohne Abitur.

Studieren ohne Abi: Nach ihrem Studium will Kerstin Hammes als Rechtsanwältin arbeiten Copyright: DW/Nina Treude 25.02.2013 auf dem Campus der Uni Köln

Deutschland Studieren ohne Abitur Rüdiger Müller

Insgesamt studieren deutschlandweit heute mehr als 30.000 Frauen und Männer ohne Abitur. Seit 2009 gelten durch einen Beschluss der Kultusministerkonferenz bundesweit erleichterte Zugangsbedingungen für sogenannte "beruflich Qualifizierte". So wird ein Studium auch ohne Abi möglich. In manchen Bundesländern zeigt sich seit ein paar Jahren ein regelrechter Boom, zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen.

Doch der jeweilige Weg in den Hörsaal kann von Student zu Student unterschiedlich aussehen. Denn das genaue Verfahren für die Zulassung zum Studium ohne Abitur ist - je nach Bundesland oder Hochschule - anders geregelt. Deshalb hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft kürzlich den neuen Online-Studienführer studieren-ohne-abitur.de ins Leben gerufen. 4000 Studiengänge sind dort verzeichnet.

Außerdem im Programm:

  • Abi-Peinlichkeiten statt Abi-Party – In Köln  übertreiben es die Abiturienten mit ihren traditionellen Abitur-Scherzen
  • Exzellenz-Aus statt Exzellenz-Schmiede – Wie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit dem Verlust seines Elite-Titels umgeht
  • Theater-Fach statt Theater-Flaute – Hamburg hat ein neues Pflichtschulfach, doch in Deutschland gibt es nicht genug Studiengänge für angehende Theater-Lehrer

Redaktion und Moderation: Svenja Üing

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