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Wirtschaft

Stromkonzerne nehmen Laufzeit-Moratorium "zur Kenntnis"

Die Aussetzung der Laufzeitverlängerung für die deutschen Kernkraftwerke hat bei den großen deutschen Stromproduzenten nicht zu Protesten geführt. Eine RWE-Sprecherin sagte der Nachrichtenagentur dapd am Montag, in dieser Frage gelte "selbstverständlich das Primat der Politik". Der Energiekonzern wolle nun die Gespräche mit der Bundesregierung abwarten. Ein Sprecher des größten deutschen Energieversorgers E.ON kommentierte das Moratorium nur mit dem Satz: "Wir nehmen das zur Kenntnis." Allerdings wollen die Stromkonzerne offenbar eine sofortige Abschaltung von Altreaktoren vermeiden. RWE geht davon aus, seinen umstrittenen Altreaktor Biblis A trotz des Atom-Moratoriums vorläufig am Netz halten zu können. E.ON sieht trotz des Atommoratoriums keinen Grund, das bayerische Atomkraftwerk Isar1 stillzulegen. Ein Unternehmenssprecher sagte: "Isar1 erfülle alle Sicherheitsvorschriften.