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Kultur

Streit um Londoner Taxis

Gut eine Woche nach dem Aus für den klassischen Londoner Doppeldeckerbus ist ein Streit um die altmodischen Taxis der britischen Hauptstadt entbrannt. Nach Medienberichten vom Samstag (17.12.2005) wollen tausende Chauffeure ihre Gäste nicht länger in den für London typischen, aber technisch veralteten schwarzen Taxis befördern. Moderne Großraum-Limousinen sind nach Ansicht der rund 24 000 Londoner Taxifahrer nicht nur billiger in der Anschaffung, sondern auch wirtschaftlicher im Unterhalt.

Bürgermeister Ken Livingstone hingegen hält an den traditionellen Taxis fest: "Sie sind ein Symbol für London mit internationaler Bedeutung." Ein weiterer Vorteil sei der besonders enge Wendekreis der eigens für den Verkehr in den zum Teil sehr engen Straßen der Millionen-Metropole konstruierten "Black Cabs", hieß es.

Bob Oddy, Vorsitzender des Londoner Taxifahrer-Verbandes, hingegen reagierte gereizt: "Die sollen uns nicht vorschreiben, wie wir unseren Job zu machen haben." Modernere Taxis seien immerhin rund 5000 Pfund (7400 Euro) billiger als die traditionellen Modelle. Zudem verbrauchten sie weniger Benzin und seien damit auch für die Kunden günstiger.