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Kultur

Streit um deutsches Kulturzentrum in Rumänien

Nach zwölf Jahren Kulturarbeit hat das deutsche Goethe-Zentrum in der nordost-rumänischen Universitätsstadt Iasi keine Residenz mehr. Die Jugendstilvilla, in der die Einrichtung bisher residierte, war während des Kommunismus enteignet worden und wurde jetzt per Gericht den Erben ihres ursprünglichen Eigentümers zurückgegeben.

Am Montag (11.12.2006) erschien ein Gerichtsvollzieher in Begleitung eines großen Polizeiaufgebots in der Villa, um diese zu räumen. "Wir sollen auf die Straße gesetzt werden wie Verbrecher", sagte die stellvertretende Institutsleiterin Gabriela Linde. Der Gründungsdirektor Gerhard Pinzhoffer, der inzwischen in Deutschland lebt, bezeichnete die Räumung als "kulturellen Vandalismus".

Das "Goethe-Zentrum" wird von der Rumänisch-Deutschen Kulturgesellschaft in Iasi getragen und arbeitet mit dem Bukarester Goethe-Institut zusammen. Mit Sprachkursen und einer Vielfalt von künstlerischen Programmen war das Haus in der Kulturszene der traditionsreichen Universitätsstadt ein beliebter Treffpunkt.

  • Datum 11.12.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/9VZZ
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