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Podcast Wirtschaft

Streit um Desertec (02.07.2013)

Streit um Wüstenstrom-Projekt: Desertec versinkt im Chaos +++ Energiewende à la française: Was die Franzosen von erneuerbaren Energien halten +++ Ein neues Handy-Betriebssystem will den Markt aufmischen.

Audio anhören 13:26

Podcast Wirtschaft (02.07.2013)

Machtkampf um Desertec

Als sich vor vier Jahren deutsche Unternehmen zur Wüstenstrom-Initiative Desertec zusammenschlossen, war die Begeisterung groß. In der Wüste Nordafrikas sollten Solar-Kraftwerke sauberen Strom für Europa produzieren. Doch inzwischen ist die Euphorie verflogen. Ein heftiger Streit unter den Mitgliedern des Konsortiums gefährdet die Zukunft des Projekts. Am Wochenende gab die Desertec-Stiftung ihren Rückzug aus der Planungsgesellschaft Dii bekannt.

Energiewende? Non, merci!

Desertec hätte die Energiewende in Deutschland in großen Schritten nach vorne bringen können. Doch mit oder ohne Sonnenstrom aus Afrika - die Bundesregierung hält an ihren ehrgeizigen Zielen der Energiewende fest. Das Herzstück der Energiepolitik bildet der Ausbau von Erneuerbaren Energien. Bis 2050 soll ihr Anteil an der Stromerzeugung 80 Prozent betragen. Frankreich hat es in der Hinsicht nicht so eilig. Zwar will Frankreich den Anteil der Kernenergie bis 2025 um ein Drittel reduzieren, von einer Energiewende ist allerdings nichts zu spüren. Da fragt man sich, wie bei solchen Differenzen die Energieexperten dieser Nachbarländer überhaupt noch miteinander reden können. Aber das geht offenbar doch. In Paris findet heute die erste deutsch-französische Energiekonferenz statt.

Angriff auf iOS und Android

Als erster Netzbetreiber weltweit bietet die spanische Telefonica ab heute ein Smartphone mit Firefox-OS an. Das Betriebssystem stammt ebenso wie der gleichnamige Internetbrowser von der Mozilla-Stiftung. Mit dem Firefox OS will Mozilla den dominanten Handy-Betriebssystemen von Apple und Google die Stirn bieten. Das Handy könnte zwar mit seinem erschwinglichen Preis viele Käufer überzeugen, doch Experten sind da noch skeptisch.

Redaktion: Rayna Breuer

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