Streit löste Polizeieinsatz an Londoner Oxford Street aus | Aktuell Europa | DW | 24.11.2017
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Großbritannien

Streit löste Polizeieinsatz an Londoner Oxford Street aus

Zeitweilig wurde ein Terroranschlag befürchtet: Bei einer Massenpanik in London sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei gab schließlich Entwarnung. Der Auslöser des Großeinsatzes ist kurios.

Ein Streit hat laut Polizei die Panik an der Londoner Oxford Street ausgelöst, bei der mehrere Menschen verletzt wurden. Offenbar sei die Panik ausgebrochen, als sich zwei Männer auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Oxford Circus stritten, erklärte die Londoner Verkehrspolizei. Sie veröffentlichte Aufnahmen aus einer Überwachungskamera und rief Zeugen auf, sich zu melden.

Zeitweise wurde Anschlag befürchtet

Die Einkaufsstraßen an der Kreuzung zwischen Oxford Street und Regent Street war voller Menschen, die zum Black Friday nach dem Erntedankfest auf der Jagd nach Schnäppchen waren, als die Panik ausbrach. Nach Angaben der Rettungsdienste wurden 16 Menschen verletzt, neun von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Großbritannien London Zwischenfall Oxford Street (Reuters/P. Nicholls)

Einsatz schwer bewaffneter Polizisten in einem Kaufhaus

Bei der Polizei waren zunächst Meldungen über Schüsse auf der Oxford Street und im U-Bahnhof eingegangen. Die Behörden hatten die Passanten daraufhin angewiesen, in Geschäften Schutz zu suchen. Zeitweise wurde sogar ein Terroranschlag befürchtet. Später erwiesen sich die angeblichen Schüsse als Fehlalarm.

Angespannte Sicherheitslage

Die Sicherheitslage in Großbritannien ist angespannt, nachdem das Land in diesem Jahr bereits fünf Mal Ziel eines Anschlags wurde - vier Mal in London und ein Mal in Manchester. Dabei wurden insgesamt 35 Menschen getötet. Wegen der Terrorgefahr herrschen im gesamten Land strenge Sicherheitsvorkehrungen.  Zuletzt waren im September bei einer Explosion in der Londoner U-Bahn 30 Menschen verletzt worden.

cr/stu (dpa, rtr)