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Sport

Streik nach Frisk-Rücktritt?

Der Vorsitzende des Schiedsrichter-Ausschusses des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Chef der europäischen Referees, Volker Roth, will die international aufgeheizte Atmosphäre in Bezug auf die Unparteiischen mit außergewöhnlicher Härte beantworten und denkt dabei auch über Maßnahmen wie einen Streik nach.

Der ehemalige Bundesliga-Referee reagierte damit auf die Ereignisse, die zum Rücktritt des Fifa-Schiedsrichters Anders Frisk geführt hatten. Der Schwede hatte seine Karriere am Samstag (12.3.2005) beendet, nachdem er und seine Familie Morddrohungen erhalten hatten.

In einer Pressemitteilung des DFB bezeichnete Roth einen Streik jedoch als "das allerletzte Mittel, um ein Zeichen gegen nicht mehr beherrschbare Entwicklungen zu setzen". Dennoch sollte der "bedauerliche Rücktritt von Frisk allen Fußballern und Fans deutlich machen, dass Fairplay gegen die Schiedsrichter oberstes Gebot sein sollte". Fehler der Schiedsrichter dürften nicht dazu führen, dass Unparteiische beschimpft oder gar bedroht werden.

  • Datum 14.03.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6Mqk
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