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Kultur

Streik der Bühnenarbeiter am Broadway beendet

Nach einem fast dreiwöchigen Arbeitskampf gehen am Broadway in New York die Lichter wieder an. Die streikenden Bühnenarbeiter verständigten sich am späten Mittwochabend (28.11.2007) in einer Marathonsitzung mit Theaterbesitzern und Produzenten auf einen neuen Arbeitsvertrag. Schon am Donnerstag sollten auf der größten Theatermeile der Welt rund zwei Dutzend Shows wieder anlaufen.

Der Streik hat Schätzungen zufolge mindestens 17 Millionen Dollar (rund zwölf Millionen Euro) pro Tag gekostet. Bürgermeister Michael Bloomberg nannte die Einigung eine "großartige Nachricht für jeden, der sein Geld am oder um den Broadway herum verdient". Die Mitglieder der Bühnenarbeiter-Gewerkschaft müssen der Regelung noch zustimmen.

Wie die Zeitung "New York Times" berichtete, sollen künftig die Theater freier entscheiden können, wie viele Bühnenarbeiter für den Aufbau einer Show gebraucht werden. Im Gegenzug bekommen die Arbeiter mehr Geld. Nach den bisherigen Vorgaben hatten die Theater ihrer Meinung nach zu viel Personal anstellen müssen.