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Wirtschaft

Streik bei Telekom zum Wochenstart ausgeweitet

Der Kampf der Gewerkschaft Verdi gegen schlechtere Arbeitsbedingungen für rund 50.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom wird härter. Verdi rief am Montag bundesweit rund 15.000 Beschäftigte in den Ausstand, die ab Juli für weniger Lohn länger arbeiten sollen. Schwerpunkte waren die Bundesländer Berlin und Brandenburg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind laut Verdi unter anderem die Telefon-Auskunft und der Kundendienst. Für Dienstag könnte Verdi nach eigenen Angaben noch mehr Telekom-Mitarbeiter in den Ausstand rufen. Auch Streiks von Unternehmensbereichen, die für die Versorgung des G-8-Gipfels im Juni in Heiligendamm zuständig sind, seien nicht ausgeschlossen. Streikführer Ado Wilhelm kritisierte, die Telekom übe Druck auf die Streikenden aus und biete Streikbrechern Prämien an.