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Wirtschaft

Streichkonzert bei Siemens

Bei Siemens fallen weltweit fast 7000 Stellen weg, fast die Hälfte davon in Deutschland. Das teilte Unternehmen am Dienstag in München mit. Betroffen ist die Sparte Siemens Enterprise Communications (SEN), die Telekommunikations-Lösungen für Firmen anbietet. Über die Hälfte der Stellen soll abgebaut werden, der Rest durch Verkäufe wegfallen. Siemens will die Unternehmenstochter, wo bisher rund 17.000 Menschen weltweit beschäftigt waren, mit den Einschnitten nach eigenen Worten auf die "sich ändernden Kundenanforderungen" ausrichten. Die SEN-Sparte soll künftig nicht mehr wie bisher Telefone oder Modems selbst herstellen. Künftig will der Konzern statt dessen wie viele seiner Konkurrenten ausschließlich maßgeschneiderte Software-Lösungen für Unternehmen anbieten. Deshalb will sich der Konzern von mehreren Fabriken trennen, in denen Hardware produziert wird, darunter ein Werk in Leipzig sowie zwei Fabriken in Griechenland und Brasilien.