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Wirtschaft

Strafe für Chemiekonzerne wegen illegaler Kartellabsprachen

EU verhängt Rekordbuße von ingesamt 855 Millionen Euro gegen acht Chemiekonzerne Bildung eines Kartells.

Wegen illegaler Absprachen auf dem Markt für Vitaminprodukte hat die EU-Kommission eine Rekordstrafe gegen acht Chemiekonzerne verhängt, darunter auch die BASF. Der Ludwigshafener Konzern müsse 296 Millionen Euro zahlen, teilte Wettbewerbskommissar Mario Monti am Mittwoch in Brüssel. Insgesamt verhängte die EU-Kommission Bußgelder in Höhe von 855 Millionen Euro. Die Hauptlast muss dabei der Schweizer Roche-Konzern mit 462 Millionen Euro tragen. Er war nach Ansicht der Kommission die treibende Kraft bei der Bildung des Kartells. Dieses soll den Markt für Vitaminprodukte untereinander aufgeteilt und die Preise abgestimmt haben. Die Unternehmen wurden in der Sache bereits in den USA zu Rekordbußgeldern verurteilt. Vitaminprodukte werden unter anderem als Zusätze in Müslis, Getränken und anderen Lebensmitteln verwendet.