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Sport-News

Storl verpasst WM-Gold

Kugelstoßer David Storl verpasst bei der Hallen-WM im polnischen Sopot den Titel. Wie vor zwei Jahren verliert Storl das Duell gegen Ryan Whiting und verpasst so einen historischen "Grand Slam".

Am Ende fehlten dem deutschen Kugelstoß-Star ganze 26 Zentimeter zur Goldmedaille bei der Hallen-Weltmeisterschaft im polnischen Sopot. Wie vor zwei Jahren in Doha unterlag der 23-Jährige dem US-Amerikaner Ryan Whiting und muss sich mit Silber zufrieden geben. Storls bester Stoß von 21,79 Metern, erzielt im dritten Versuch eines packenden Wettkampfs, reichte nicht, denn sein Kontrahent aus den USA schaffte eindrucksvolle 22,05 Meter. Bronze ging an den Neuseeländer Tomas Walsh (21,26). "Die Medaille ist schon okay", sagte Storl, gab aber zu: "Ich wollte hier endlich 22 Meter stoßen. Das ist ein bisschen schade. Aber ich bin erst 23 Jahre alt und seit drei Jahren in jedem großen Finale mit einer Medaille raus. Das ist schon sehr ordentlich."

"Grand Slam" verpasst

Zudem verpasste es Storl, mit einem weiteren Hallen-WM-Titel Geschichte zu schreiben: Mit dem Indoor-Titel wäre der 23-Jährige zum ersten Mann geworden, der sich Leichtathletik-Weltmeister bei der Jugend, den Junioren sowie bei den Erwachsenen im Freien und in der Halle hätte nennen dürfen. Den weltmeisterlichen "Grand Slam" in Individual-Wettbewerben haben bisher nur Valerie Adams aus Neuseeland (Kugel), die Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown (Sprint) und Jelena Issinbajewa aus Russland (Stabhochsprung) auf dem Konto.

tk/sn (sid,dpa)