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Sport

Storl sorgt für goldenen EM-Auftakt

Kugelstoßer David Storl verteidigt in Zürich seinen Europameister-Titel. Robert Harting will mit dem Diskus nachziehen. Von den 34 DLV-Assen kommen am ersten Wettkampftag fast alle durch.

David Storl war auch in der Schweiz eine sichere Bank. Der Kugelstoßer verteidigte seinen Titel mit Bravour und bescherte den deutschen Leichtathleten in Zürich den erhofften Traumstart. Im ersten Finale der Europameisterschaften behielt der 24-Jährige die Nerven und ließ der Konkurrenz mit der Siegweite von 21,41 Metern keine Chance. In jedem seiner 13 Wettkämpfe in dieser Saison hat der zweifache Weltmeister nun die 21-Meter-Marke übertroffen.

David Storl bei der Kugelstoß-Siegerehrung (Foto: FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Storl wollte weiter stossen, doch auf den Sieg ist er stolz

Dennoch war Storl mit seiner Weite unzufrieden: "Ich habe mich wirklich geärgert, dass ich meine Linie verloren habe und nicht mehr so angreifen konnte, wie ich wollte. Ich wollte Bestleistung stoßen und die Kulisse nutzen. Aber dann habe ich mich von Kleinigkeiten ablenken lassen und irgendwann den Faden verloren", sagte er in einem Fernsehinterview. Hinter Storl holte sich der Spanier Borja Vivas Silber, 55 Zentimeter fehlten ihm auf den Europameister, der Pole Tomasz Majewski landete mit 20,83 Metern auf dem dritten Platz.

In der zweiten Entscheidung des ersten Wettkampftages sicherte sich die Britin Jo Pavey den Europameister-Titel über 10.000 Meter. Die EM-Zweite von 2012 gewann im Letzigrund-Stadion in 32:22,39 Minuten vor der Französin Clemence Calvin und ihrer Landsfrau Laila Traby. Sabrina Mockenhaupt kam in 32:30,49 Minuten auf Rang sechs. Die deutsche Meisterin wird am Samstag auch im Marathon an den Start gehen.

Erfolgversprechende Vorkämpfe

Diskuswerfer Robert Harting beim Wettkampf (Foto: EPA/ENNIO LEANZA dpa - Bildfunk)

Starker Auftritt von Diskuswerfer Robert Harting

Was Storl jetzt hat, will sich Robert Harting noch holen: Gold. Der Diskus-Olympiasieger machte in der Qualifikation den ersten Schritt zur Titelverteidigung. Mit 67,01 Meter übertraf der 29-Jährige die geforderte Qualifikationsweite um mehr als drei Meter. "Ich fühle mich gut und hundertprozentig fit. Die letzten beiden Tage waren richtig schön beim Training", schwärmte Harting, der im Finale den EM-Rekord seines polnischen Dauerrivalen Piotr Malachowski von (68,87 Meter) knacken will. Daniel Jasinski und Martin Wierig machten das deutsche Diskus-Trio fürs Finale komplett.

Neben Top-Favorit Harting dürfen sich am Mittwoch auch die Zehnkämpfer Medaillenhoffnungen machen. Als Halbzeit-Spitzenreiter lag Kai Kazmirek mit 4492 Punkten 129 Zähler vor dem zweitplatzierten Weißrussen Andrej Krautschanka. Arthur Abele ist mit 4310 Zählern starker Dritter, Rico Freimuth hofft als Achter auf seinen starken zweiten Tag.

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