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Pressemappe

Stimme der Menschenrechte in 30 Sprachen

Multimedial arbeitende Teams für Radio und Internet

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Weltweit online: Die Deutsche Welle nutzt das Internet als multimediale Plattform

Sind die Wahlen frei oder eine Farce? Sind die Demonstrationen friedlich oder findet ein gewaltsamer Aufstand statt? Im Wettbewerb um Meinungen weltweit geht es um Begriffe, ihre Deutung und um die ständige Präsenz in den Medien. Die Zahl nationaler und internationaler Informationsanbieter wird immer größer: Arabische, chinesische oder russische Sender haben die vormalige Dominanz westlicher Medien längst gebrochen und bieten eine eigene Sicht auf die Welt. Was dem einen als redlich erkämpfter Wahlsieg gilt, nennt ein anderer Wahlfälschung.

Im Wettstreit um Meinungen und Deutungshoheit stellt die Deutsche Welle die internationale Medienpräsenz Deutschlands sicher. Sie ist die mediale Visitenkarte der Bundesrepublik. Wie werden die weltweite Wirtschafts­krise, der Nahostkonflikt oder das Ringen um eine europäische Verfassung in Deutschland diskutiert? Wie funktioniert dieses Land; seine Demokratie, sein Rechtsstaat, seine soziale Marktwirtschaft? All dies vermittelt die Deutsche Welle – verständlich, stets aktuell und hintergründig. Und in journalistischer Unabhängigkeit, denn diese ist die Voraussetzung für Glaubwürdigkeit.

Von der „Entkrampfung“ zum interkulturellen Dialog

„Entkrampfung“ sei die Aufgabe des deutschen Auslandsrundfunks – so formulierte es Bundespräsident Theodor Heuss zum Start der Deutschen Welle am 3. Mai 1953. Heute – 60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik und 20 Jahre nach dem Fall der Mauer und der Überwindung des Ost-West-Konflikts – ist die „Entkrampfung“ dem interkulturellen Dialog gewichen.

Die Rolle als „Stimme der Freiheit“, ein Ruf, den sich die Deutsche Welle in vielen Krisen erworben hat – vom „Prager Frühling“ 1968 über die Zeit der Diktatur in Griechenland und die Kriege auf dem Balkan und in Tschetschenien bis zu Afghanistan und Irak – wird abgelöst durch die wachsende Bedeutung als „Stimme der Menschenrechte“.

Multimedial arbeitende Redaktionen

Das Angebot in Hörfunk und Internet umfasst rund 30 Sprachen: Albanisch, Amharisch, Arabisch, Bengalisch, Bulgarisch, Bosnisch, Chinesisch und Dari, Deutsch und Englisch, Farsi (Persisch), Französisch, Griechisch, Haussa, Hindi, Indonesisch, Kisuaheli, Kroatisch, Mazedonisch, Paschtu, Polnisch und Portugiesisch – für Afrika und für Brasilien; außerdem Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Türkisch, Ukrainisch und Urdu.

Im Zuge von Digitalisierung und fortschreitender Konvergenz der Medien hat die Deutsche Welle 2008 begonnen, die Hörfunk- und Online-Redaktionen Zug um Zug zu multimedial arbeitenden Teams zusammenzuführen. So ent­stehen im Bonner Funkhaus schon in vielen gemeinsamen Redaktionen Inhal­te sowohl für Radio als auch für die multimediale Webseite www.dw-world.de.

Als interaktives Medium kommt dem Internet im Dialog der Kulturen eine wichtige Rolle zu. Die Kommunikation läuft in beide Richtungen. Die Meinung der Nutzer ist gefragt – ob via E-Mail, in Diskussionsforen oder Umfragen. Kostenlos bestellt werden kann hier auch eine breite Palette an Newslettern.

Mit dem umfangreichen Audio- und Videoangebot gehört die DW zu den Vorreitern im Internet. Die Programme von DW-TV und DW-RADIO sind rund um die Uhr als Livestream oder im Online-Archiv verfügbar. Auch ältere Sendungen können abgerufen werden.

Die DW präsentierte als erster deutscher Rundfunksender Podcasting – Download-Abonnements für Audio und Video-Angebote. Inzwischen werden mehr als 50 Programme in zahlreichen Sprachen zum Herun­terladen angeboten. Nutzer können zudem einen Großteil der Inhalte in allen 30 Sprachen auf ihren mobilen Geräten abrufen – zu erreichen über http://mobile.dw-world.de.

Service auf vielen Sonderseiten

Die Präsenz der DW im Internet geht weit darüber hinaus: Zu den Sonder­seiten gehört etwa das Studienportal study-in-germany.de. Hier werden Fragen rund um das Studieren und Forschen in Deutschland beantwortet – in acht Sprachen: Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Russisch und Spanisch. 350 Hochschulen und Forschungs­institutionen und 150 Hochschulstädte werden vorgestellt.

Wer – etwa vor einem Aufenthalt in Deutschland – seine Sprachkenntnisse aufbessern möchte, kann dies ebenfalls online tun. Die Deutsche Welle bietet nicht nur Textbücher zum Herunterladen, sondern einen modernen interaktiven Sprachkurs und Hörbeispiele zum Online-Lernen an. Die ganze Bandbreite der Sprachkursangebote unter: www.dw-world.de/deutschkurse. Die Förderung der deutschen Sprache – auch das ist Teil des gesetzlichen Auftrags der Deutschen Welle.

The BOBs: Die besten internationalen Weblogs

Ob Texte, Fotos, Videos oder Audios – unter dem Oberbegriff Web 2.0 produzieren Nutzer weltweit eigene Inhalte, die einen oft radikal subjektiven Blick auf ihre Welt werfen. Gerade in Ländern mit eingeschränkter Medien­freiheit, ob im Iran, in China oder Kuba, sind Weblogs eine der wenigen Möglichkeiten, sich frei zu äußern.

Die Deutsche Welle hat 2004 den Blog-Award The BOBs geschaffen. Der Wettbewerb gibt einen Überblick über die internationale Szene der Weblogs in elf Sprachen: Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Farsi (Persisch), Französisch, Indonesisch, Bengali, Portugiesisch für Brasilien, Russisch und Spanisch. Eine internationale Jury prämiert die besten Blogs in verschie­denen Kategorien. Mit der „Blogopedia“ bietet die Seite www.thebobs.com ein ständig wachsendes Lexikon der Weblogs. Die besten Blogger erhalten ihre Auszeichnungen auf dem Deutsche Welle Global Media Forum in Bonn (www.dw-gmf.de).

Die Deutsche Welle bietet im Netz den virtuellen Zugang zu Deutschland und Europa – und viele Wege der Verständigung.

www.dw-world.de

Januar 2011

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