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Stichwort: Welttag der Pressefreiheit

3. Mai 2009

Der Welttag der Pressefreiheit wurde am 20. Dezember 1993 von der UN-Vollversammlung ausgerufen und auf den 3. Mai festgelegt. Die Initiative dafür ging von der UNESCO und der Organisation "Reporter ohne Grenzen" aus.

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Symbolbild Unterdrückung der Pressefreiheit

Der Welttag der Pressefreiheit erinnert an die Verletzung von Informations- und Freiheitsrechten in vielen Staaten der Welt. Hintergrund ist die "Erklärung von Windhuk", die am 3. Mai 1991 bei einem UNESCO-Seminar in Namibia mit dem Ziel der Förderung einer unabhängigen Presse verabschiedet wurde.

Zentrale Aussage der "Erklärung von Windhuk" ist, dass unabhängige Medien ein wichtiges Merkmal demokratischer Gesellschaften sind. Zensur wird in der Erklärung als eine schwerwiegende Verletzung der Menschenrechte angeprangert. Die zentrale Botschaft: Jeder Journalist müsse überall auf der Welt das Recht haben, frei und ohne Angst berichten zu können.

"Guillermo-Cano-Preis"

Seit 1997 verleiht die UNESCO - die UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation - am Welttag der Pressefreiheit den "Guillermo-Cano-Preis". Sie erinnert damit an den 1986 in Bogota ermordeten kolumbianischen Journalisten Guillermo Cano Isaza.

In diesem Jahr geht die Auszeichnung posthum an den Journalisten Lasantha Wickrematunge aus Sri Lanka. Der Chefredakteur der regierungskritischen Zeitung "Sunday Leader" war im Januar 2009 in Colombo auf offener Straße erschossen worden. (wa/se/dpa/epd)