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Politik

Stichwort: UNHCR

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Illegale Einwanderer, die nach Spanien flüchten wollten

Mit einem Jahresetat von mehr als einer Milliarde Dollar und 6000 Mitarbeitern in 115 Ländern ist die Behörde des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR - United Nations High Commissioner for Refugees) mit Sitz in Genf die weltweit größte Organisation ihrer Art mit 261 Büros. Das UN-Hochkommissariat nahm seine Arbeit am 1. Januar 1951 auf, um den drei Millionen Kriegsflüchtlingen in Europa zu helfen. Gemäß seiner Satzung soll das UNHCR als humanitäre, unpolitische Organisation zwei Hauptfunktionen erfüllen: Flüchtlingen internationalen Rechtsschutz gewähren und für ihre Probleme dauerhafte Lösungen suchen.

Rechtsgrundlage der Tätigkeit ist die Genfer Flüchtlingskonvention, der bislang fast 150 Staaten beigetreten sind. Zurzeit stehen 17 Millionen Flüchtlinge unter dem Schutzmandat des UNHCR. Dazu kommen schätzungsweise 25 Millionen so genannte Binnenflüchtlinge, die innerhalb ihres Landes aufgrund von Bürgerkriegen und inneren Konflikten vertrieben sind, zum Beispiel in Afghanistan, auf dem Balkan und in Sri Lanka. Die Hilfsmaßnahmen für Binnenflüchtlinge wurden 1993 beschlossen. Das UNHCR finanziert sich fast ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen der Geberländer. Im laufenden Jahr 2005 stehen rund 1,2 Milliarden US-Dollar zur Verfügung. Ein Viertel des Geldes kommt aus den USA (300 Millionen), gefolgt von Japan (80 Millionen) und den Niederlanden (79 Millionen). (kas/kap)

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