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Kultur

Stichwort: Unbefleckte Empfängnis

Das Dogma von der "Unbefleckten Empfängnis Mariens" wurde 1854 von Papst Pius IX. feierlich als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet.


Es greift ältere theologische Traditionen auf, wonach die Muttergottes wegen ihrer besonderen Rolle im Erlösungswerk Christi von Anfang an ohne Sünde gewesen ist. Inhalt des Dogmas ist nach den Worten von Johannes Paul II. das für den menschlichen Verstand unbegreifliche Geheimnis, dass "Maria als die Mutter des fleischgewordenen Wortes durch Christi Gnade im Voraus von Sünde und Schuld ausgenommen wurde". Davon klar zu trennen ist die Lehre von der jungfräulichen Empfängnis Jesu durch den Heiligen Geist, die auch von den anderen christlichen Konfessionen akzeptiert wird und zum Glaubensbekenntnis gehört. Der katholische Feiertag, nach dem lateinischen Namen des Dogmas auch "Fest der Immaculata" genannt, wird weltweit am 8. Dezember begangen. (kna)