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Kultur

Stichwort: Rosenmontag

Die Jecken sind los! Höhepunkt der tollen Tage ist der Rosenmontag. Mit viel "Tärrää" ziehen die Narren an diesem Tag durch die Straßen. Karnevalszüge gibt's vor allem in den närrischen Hochburgen im Rheinland.

Der Begriff Rosenmontag wird um 1830 im Rheinland erstmals schriftlich erwähnt. Seine Herkunft ist umstritten: Zum einen wird er auf den Rosensonntag ("Sonntag Laetare") zurückgeführt, an dem das Organisationskomitee in Köln mit seiner Generalversammlung den Maskenzug vorbereitete.

Karnevalisten dagegen leiten den Begriff von dem niederrheinischen Wort "rhosen" ab, was "rasen" oder "tollen" bedeutet. Früher waren außerdem die Bezeichnungen "Blauer Montag" oder "Fastnachtsmontag" gebräuchlich.

Der erste Maskenumzug in Deutschland startete 1823 in Köln, später folgten Düsseldorf und Mainz. Seither schlängeln sich die kilometerlangen bunten Züge jedes Jahr durch die Innenstädte.

Bei den ersten organisierten Rosenmontagsumzügen waren vor allem die französischen Besatzer und die preußische Obrigkeit Gegenstand des karnevalistischen Spotts und damit Vorbild für die heutigen Pappfiguren auf den bunten Umzugswagen. In den vergangenen Jahrzehnten ist es besonders die bundespolitische Prominenz, die sich dem Spott der Karnevalisten stellen muss.