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Politik

Stichwort: Organisation Amerikanischer Staaten (OAS)

Die Staaten der OAS sind durch unterschiedlichste Strukturen geprägt. Dennoch setzen sie sich gemeinsam für Demokratie, Menschenrechte und Meinungsfreiheit ein.

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35 Staaten treffen in der OAS aufeinander

1948 wurde die Organisation Amerikanischer Staaten durch die Unterzeichnung der Charta in Bogotá, Kolumbien, begründet. Gegenwärtig sind alle 35 unabhängigen Staaten des amerikanischen Kontinents und der Karibik Mitglied in der OAS, jedoch ist Kuba ist seit 1962 von der aktiven Mitarbeit ausgeschlossen. Sitz der OAS ist Washington D.C. in den USA.

Aufgabe der Organisation ist zunächst die Zusammenarbeit in wirtschaftlicher Hinsicht und die Schaffung einer gesamtamerikanischen Freihandelszone (FTAA). Diese soll begleitet werden von einer gemeinsamen Demokratie-Charta, die alle Mitglieder zur demokratischen Staatsform verpflichtet.

Kampf gegen Terrorismus und Korruption

Außerdem soll die Meinungsfreiheit in allen Mitgliedsstaaten durchgesetzt werden. Weitere Maßnahmen der OAS sind vor allem die Drogenbekämpfung sowie ein hartes Vorgehen gegen Korruption und Waffenschmuggel. Zur Überwachung der Menschenrechte wurde eine Kommission eingerichtet und ein Inter-Amerikanischer Gerichtshof mit Sitz in San José in Costa Rica.

Auf Grund der Terroranschlöge in New York 2001 beschlossen die Mitgliedsstaaten der OAS schließlich die Gründung einer "Interamerikanischen Konvention gegen Terrorismus". Damit verpflichteten sich die 35 Länder, Terroristen kein Asyl mehr zu gewähren oder ihre Auslieferung zu behindern.

Gremien

Regelmäßige Beratungen finden im Ständigen Rat in Washinton statt. Hier wird jedes Mitgliedsland durch einen Botschafter vertreten. Die Beschlüsse und Programme des Rates werden umgesetzt durch das Generalsekretariat, dem seit 1994 César Gaviria aus Kolumbien als Generalsekretär vorsteht. Die Außenminister der Mitgliedsstaaten treffen unregelmäßig im Rahmen des "Summit of the Americas" zusammen, zuletzt im Jahr 2001.(as)

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