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Kultur

Stichwort: Monaco

Zwei Quadratkilometer umfasst das kleine Fürstentum Monaco an der südfranzösischen Küste. Von den 32.000 Einwohnern sind nur 19 Prozent Monegassen.

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Monaco, dessen Dynastie Grimaldi auf mehr als 700 Jahre Herrschaft zurückblickt, gilt als Jetset- und Touristen-Paradies an der südfranzösischen Küste. Die Familie, die aus Genua stammt, kam 1297 in den Besitz des "Felsens". In dem nur knapp zwei Quadratkilometer großen Fürstentum leben rund 32.000 Einwohner, wobei täglich noch einmal genau so viele Menschen aus Frankreich und Italien zur Arbeit kommen.

Fürst Rainier III., der das Land seit dem 9. Mai 1949 regiert hatte, starb am 6. April 2005 im Alter von 81 Jahren. Sein Sohn Albert II. (47) hatte bereits am 12. Juli mit den Monegassen seinen Amtsantritt als eine Art Familienfest gefeiert und holt nun die offiziellen Feierlichkeiten zum Herrschaftsantritt nach.

Grimaldi Palast in Monaco bei Nacht

Der Palast der Grimaldis

Gemeinsam mit einem 18 Mitglieder umfassenden Rat erlässt der Fürst Gesetze. Monaco ist verpflichtet, alle Interessen Frankreichs zu wahren. Dafür garantiert Paris die Souveränität und Unabhängigkeit. Bei einem Erlöschen der Dynastie Grimaldi würde Monaco an Frankreich fallen. Fürst Rainier, aus dessen Ehe mit dem 1982 bei einem Unfall getöteten einstigen Hollywood-Star Grace Kelly Fürst Albert II. und die Töchter Caroline und Stéphanie hervorgingen, war aus diesem Grund an weiteren Nachfahren interessiert.

Noch bekannter als Monaco ist Monte Carlo, wo sich rund um das luxuriöse Casino berühmte Hotels und noble Boutiquen drängen. Doch dieser Hügel ist nur einer von fünf Stadtteilen. Monaco-Ville, die "Hauptstadt", wurde unter Rainier III. vom "Operetten-Staat" zum "großen Unternehmen Monaco" ausgebaut und modernisiert. Weitere Attraktionen des Stadtstaates sind die 1879 eröffnete Oper und die Rallye Monte Carlo. 1993 wurde Monaco in die Vereinten Nationen aufgenommen.

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