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Politik

Stichwort: Madison Square Garden

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Große Bühne für die große Show

Zumeist wird Veranstaltungs- und Kongresszentrum Madison Square Garden einfach nur "The Garden" genannt. Die New Yorker halten "ihn" schlicht für die berühmteste Bühne der Welt. In den 125 Jahren seines Bestehens war der Madison Square Garden für viele Künstler und Sportler der Ort, an dem man unbedingt aufgetreten sein musste.

Der Boxkampf Muhammad Ali gegen Joe Frazier fand 1971 hier statt - genauso wie legendäre Auftritte von Bruce Springsteen oder den Rolling Stones. Offiziell passen 19.763 Zuschauer in die Arena, Zigtausende mehr wollen aber oft bei Großereignissen dabei gewesen sein. Das war allerdings nicht immer so.

Der erste "Garden" eröffnete 1879 an der Kreuzung von Fifth Avenue und 23. Straße als Sporthalle in einem ehemaligen Eisenbahnlager. "Schmutzig, zugig und feuergefährlich", urteilte damals die "Harper's Weekly". 1890 wurde dann an dieser Stelle von dem bekannten Architekten und Frauenheld Stanford White für drei Millionen Dollar eine neue Halle gebaut - mit einem Restaurant im Dach. Dort wurde White 1906 von dem eifersüchtigen Ehemann einer Exfreundin erschossen. Im Dezember 1925 entstand eine neue Halle an der Ecke 50. Straße und Eight Avenue.

Der heutige Bau wurde 1968 südlich davon in Manhattan an der Seventh Avenue zwischen der 31. und 33. Straße eingeweiht. Seitdem traten dort Showgrößen auf wie Frank Sinatra, Elvis Presley, Jimi Hendrix oder Barbra Streisand. Auch der Papst besuchte 1979 den Madison Square Garden, um dort eine Messe zu zelebrieren. Keiner aber trat hier so oft auf wie Elton John - bislang 55 Mal.

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  • Datum 30.08.2004
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