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Kultur

Stichwort: Geburtskirche

Die Geburtskirche ist eine der heiligsten Stätten des Christentums. Schon früh war sie Pilgerziel für Christen aus aller Welt.

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Unruhiges Pilgerziel:
Geburtskirche in Bethlehem

Über der Grotte, in der nach christlichem Glauben Jesus geboren wurde, ließ Kaiser Konstantin I. im Jahr 338 die weltberühmte Kirche errichten. Ihm Laufe der Jahrhunderte wurden mehrere Kapellen und Klöster, darunter auch ein in byzantinischer Zeit errichtetes armenisches Kloster, an die Kirche angebaut. Heute ist die Basilika Teil eines Gebäudekomplexes, der sich über rund 12.000 Quadratmeter erstreckt.

Der Eingang zur Kirche wurde in der Zeit der osmanischen Herrschaft bis auf eine niedrige Türöffnung zugemauert. Damit sollten Reiter vor dem Eintritt gezwungen werden, vom Pferd zu steigen. Der Weg zur Geburtsstätte Jesu führt am Altar der Geburtskirche vorbei in einen tiefer gelegenen, prächtig ausgestatteten Raum. Ein in weißen Marmor gebetteter silberner Stern markiert die Stelle der Geburt in der Grotte. Fünfzehn Öllampen der griechisch-orthodoxen, armenischen und römisch-katholischen Kirche sollen die Grotte erhellen.

Bethlehem liegt rund zehn Kilometer südwestlich von Jerusalem im Westjordanland auf den Hügeln der Wüste Judäa. In der Bibel wird die Stadt erstmals im Buch Genesis unter dem Namen Ephrat erwähnt. Im Dezember 1995 wurde Bethlehem als autonome Stadt der palästinensischen Autnomiebehörde übergeben. (afp/wga)