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Politik

Stichwort: Deutschland und die PKK

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Die "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) kämpft in der Türkei seit 1984 gewaltsam für einen unabhängigen Kurdenstaat. Seit einigen Jahren sind ihre gewalttätigen Aktionen jedoch deutlich zurückgegangen. In Deutschland war die Organisation - gegründet 1978 in der Türkei - nach blutigen Anschlagserien im November 1993 verboten worden. 1996 rief ihr Anführer Abdullah Öcalan zum Gewaltverzicht auf, 1998 erklärte die Bundesanwaltschaft, die PKK-Führung werde nicht mehr als terroristische, sondern "nur noch" als kriminelle Vereinigung eingestuft.

Nach der Gefangennahme von PKK-Führer Abdullah Öcalan 1999 hatte die PKK einen Waffenstillstand erklärt, der am 1. Juni 2004 allerdings endete. In Deutschland zählt die PKK laut Verfassungsschutzbericht 11.500 Mitglieder. Sie ist in drei Abschnitte (Nord, Mitte und Süd) mit insgesamt 22 Gebieten unterteilt. Im Frühjahr 2002 benannte sie sich in "Freiheits- und Demokratiekongress Kurdistans" (KADEK) um, seit November 2003 nennt sie sich "Kurdischer Volkskongress" (Kongra-Gel).