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Deutschland / USA

"Stella" kommt Merkels US-Trip in die Quere

Die Kanzlerin musste ihre Reise nach Washington in letzter Minute verschieben. Der Grund: ein gewaltiger Schneesturm an der US-Ostküste. Doch ein neuer Termin für Merkels Treffen mit dem US-Präsidenten steht schon fest.

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Merkels US-Reise verschoben

Durch das Aufeinanderprallen zweier Tiefdruckgebiete entsteht der Wintersturm "Stella", wie die Nationale Wetterbehörde der USA mitteilte. Von der Ostküste bis zu den Appalachen sei mit Schnee und starkem Wind zu rechnen. Für New York wurde eine Blizzard-Warnung herausgegeben - erwartet werden in der Millionen-Metropole bis zu 50 Zentimeter Schnee. "Reisen Sie nur in Notfällen", erklärte die Wetterbehörde. Durch den Wintereinbruch drohten Stromausfälle und Verkehrschaos.

Tausende Flüge wurden bereits gestrichen. Auch der eigentlich für diesen Dienstag geplante Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei US-Präsident Donald Trump wurde wegen des erwarteten Unwetters abgesagt. Merkel war auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel am Montagabend erst gar nicht in Richtung Washington gestartet, nachdem Trump sie telefonisch kontaktiert hatte.

Donald Trump (picture-alliance/dpa/Pete Marovich/CNP/AdMedia)

Rief Merkel an: Donald Trump

Sie hätten dann gemeinsam entschieden, ihr Treffen zu verschieben, teilte die Kanzlerin mit. Die Chancen, sicher auf dem Washingtoner Flughafen Dulles zu landen, hätten nur bei 50:50 gelegen.

"Nach vorne schauen"

Lange muss Merkel aber wohl nicht auf ihre erste persönliche Begegnung mit dem neuen US-Präsidenten warten. Schon am Freitag soll das Treffen nachgeholt werden, bei dem die Kanzlerin die Grundlagen für die künftige Zusammenarbeit legen möchte.

Die harsche Kritik, zu der sich Trump besonders aufgrund Merkels Flüchtlingspolitik veranlasst sah, will sie angeblich nicht ansprechen. In der Politik mache es keinen Sinn, vergangene Äußerungen auf die "Waagschale" zu legen, hieß es dazu aus Regierungskreisen in Berlin. Da gelte eher die Devise "nach vorne schauen". Merkel selber sagte: "Miteinander reden statt übereinander reden - das wird mein Motto sein bei diesem Besuch, auf den ich mich ausdrücklich freue."

wa/cgn (afp, dpa)

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