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Stefan Willich, Mediziner und Musiker

Seit April 2012 leitet Stefan Willich die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Zuvor war der 54-Jährige Professor für Innere Medizin und Instituts-Direktor an der Berliner Charité.

Doch die Musik ist Willichs eigentliche Liebe. 2007 gründete der passionierte Geiger und Dirigent das „World Doctors Orchestra“, das für soziale Zwecke musiziert – ein Thema bei „Typisch deutsch“.

Mit dem Orchester verbindet Stefan Willich Musik und Medizin, denn dort musizieren ausschließlich Ärztinnen und Ärzte. Etwa einhundert von ihnen kommen zweimal im Jahr zusammen, um Konzerte zu spielen. In China, den USA, in Armenien, Deutschland und Südafrika ist das Orchester schon aufgetreten.

Aufgewachsen ist Stefan Willich in Stuttgart. Seit seinem sechsten Lebensjahr spielt er Geige und studiert nach dem Abitur zunächst Musik. Nach zwei Jahren sattelt er um und wird Mediziner. Berlin, München, New York sind die Stationen seiner Ausbildung. An der Berliner Universitätsklinik Charité leitet Stefan Willich ab 1995 das Institut für Sozialmedizin. Dort erregt 2008 die Einrichtung eines Lehrstuhls für Komplementärmedizin Aufsehen und sorgt unter Schulmedizinern auch für Kritik. Stefan Willich verteidigt die Erforschung von Heilverfahren wie Homöopathie oder Akupunktur mit der großen Nachfrage nach diesen Methoden.

2012 hat Stefan Willich den Arztkittel für vier Jahre abgelegt, um der Musik ein Stück näher zu sein. Als Rektor der renommierten Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin kann er seine Managerqualitäten mit seiner Leidenschaft für Musik kombinieren.

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