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Pressemitteilungen

Stefan Tangermann: Scheitern der WTO-Verhandlungen wäre "tragisch"

OECD-Direktor für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei im Interview mit DW-TV

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Die 147 Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) haben sich am Dienstag, 27. Juli, in Genf zu ihrem Allgemeinen Rat eingefunden


"Es wäre tragisch, wenn jetzt nicht eine Einigung erfolgt." Das sagte Stefan Tangermann, OECD-Direktor für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei, über die stagnierenden WTO-Verhandlungen in Genf. Die Vertreter der 147 WTO-Mitgliedsstaaten sind dort zur Sitzung des Generalrats zusammengekommen. Sie wollen bis am Freitag ein Zwischenabkommen für die weiteren Verhandlungen verabschieden. Die Chancen für eine Einigung "müssten eigentlich sehr gut sein", so Tangermann. Schließlich gehe es gar nicht darum, konkrete Ergebnisse zu vereinbaren, sondern "nur einen Rahmen dafür zu schaffen, dass im nächsten Jahr weiterverhandelt werden kann. Und wenn noch nicht einmal das gelingt, wäre das sehr, sehr schlimm."


Das größte Hindernis für eine Einigung liege wie so häufig im Agrarbereich. Tangermann verwies insbesondere auf "die Weigerung von einigen Ländern – und dazu gehört vor allem auch Frankreich –, über ein Ende für Agrarsubventionen bei Agrarprodukten zu sprechen". Dies sei etwas, was die Entwicklungsländer mit großem Nachdruck und "auch mit großem Recht" forderten.

28. Juli 2004
149/04

  • Datum 28.07.2004
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