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Kunst und Kultur

Startschuss für documenta

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gemeinsam mit Griechenlands Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst eröffnet. Rund 160 Künstler zeigen ihre Werke.

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documenta 14 in Kassel eröffnet

In seiner Eröffnungsansprache bezeichnete Steinmeier die documenta 14 als "mutige Ausstellung". "Überprüft eigene Vorurteile, nehmt die Perspektive des anderen ein - nur so lassen sich Gemeinsamkeiten finden", appellierte Steinmeier bei seinem Ausstellungsrundgang in Kassel an die Besucher. Schon jetzt zeige sich, dass die Entscheidung, Athen zum zweiten documenta-Standort zu machen, nicht nur mutig, sondern auch richtig gewesen sei, sagte er.

Bei seinem Besuch besichtigte Steinmeier unter anderem die Röhren-Installation des aus dem Irak stammenden Künstlers Hiwa K. und die "Mühle des Blutes" des mexikanischen Künstlers Antonio Vega Macotela.

Performance der chilenischen Künstlerin Cecilia Vicuna (Mitte) bei der Documenta (DW/C. Albuquerque)

Performance der chilenischen Künstlerin Cecilia Vicuna (Mitte) bei der Documenta

Zu den zentralen Schauplätzen gehört der Friedrichsplatz im Stadtzentrum, wo das "Parthenon der verbotenen Bücher" der argentinischen Künstlerin Marta Minujín auf der Welt verbotene oder einst verbotene Werke zeigt. Fachbesucher konnten bereits seit vergangenem Mittwoch das Ausstellungsgelände besuchen.

Der künstlerische Leiter der Kunstschau, Adam Szymczyk, hatte Athen zum zweiten documenta-Schauplatz gemacht. Dort endet die Ausstellung am 16. Juli, in Kassel dauert sie bis zum 17. September. In Griechenland begann die Ausstellung bereist am 8. April.

Die documenta gibt es seit 1955 in Kassel. In diesem Jahr ist die Ausstellung über rund 30 Standorte in der Stadt verteilt. Es werden rund eine Million Besucher erwartet. Das Tagesticket kostet 22 Euro.

cgn/se (afp, ap, dpa)

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