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Kultur

Startschuss für die "Jewrovision"

Unter dem Motto "Make a Difference" wetteifern bei Europas größtem jüdischen Gesangs- und Tanzwettbewerb 350 Kinder und Jugendliche um die "Jewrovision"-Krone. Der Event entstand 2002 nach dem Vorbild des ESC.

Sie kommen aus 15 jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland und wollen am Samstagabend in Köln die "Jewrovision"-Jury mit dem besten Auftritt überzeugen. Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren covern bekannte Songs, entwerfen Bühnenbilder, studieren Choreographien in selbst gebauten Kulissen ein und texten auch selbst. Unterstützt werden sie dabei vom Jugendzentrum ihrer jeweiligen jüdischen Gemeinde. Rund 1.000 Zuschauer werden zu dem Event erwartet, der zum 3. Mal in Köln ausgetragen wird.

Den Zusammenhalt stärken

Für die beliebte Veranstaltung produziert jedes Jugendzentrum außerdem ein Vorstellungsvideo über seine Stadt und seine Gemeinde. Am Ende wird neben dem Sieger des Gesamtwettbewerbs auch das beste Video prämiert. Zur Jury gehören in diesem Jahr unter anderen die Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum und die Sängerin Maya Saban. Moderiert wird die Show von dem Rapper Ben Salomo.

Logo der Jewrovision 2015

Die Sieger aus dem Vorjahr

Die erste "Jewrovision" entstand 2002 im Rahmen einer Wochenendfreizeit. Damals nahmen rund 120 Jugendliche und sechs jüdische Jugendzentren an dem Event teil. Seit 2013 richtet der Zentralrat der Juden in Deutschland die Veranstaltung aus. Der Wettbewerb steht im Mittelpunkt einer dreitägigen Jugendbegegnung (Mini-Machane) vom 20. bis zum 22. Februar, bei der alle Teilnehmer gemeinsam den Shabbat feiern, jüdische Traditionen vermittelt werden und der Zusammenhalt und die jüdische Identität der Jugendlichen gestärkt werden sollen.

suc/se (dpa, kna, jewrovision.de)