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Wissen & Umwelt

Start von US-Raumfrachter "Cygnus" verschoben

Erinnern Sie sich noch an den letzten Cygnus-Flug ins All? Richtig, die Rakete mit dem Frachter explodierte kurz nach dem Start. Ein neuer Versuch wurde jetzt wegen schlechten Wetters auf Samstag verschoben.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag sollte ein Cygnus-Raumtransporter von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida mit einer Atlas V-Rakete ins All befördert werden. Doch der Start musste wegen schlechten Wetters auf Samstag Abend verschoben werden. Jetzt soll Cygnus um 17:33 Ortszeit abheben. Das entspricht 21:33 Weltzeit (GMT).

Das Ziel: Die Internationale Raumstation ISS. Die Mission ist eine Premiere. Erstmals fliegt eine vergrößerte Variante des Cygnus-Transporters ins All.

Fracht für die ISS

Rund drei Tonnen Material soll die Versorgungskapsel des privaten Unternehmens Orbital Sciences zur ISS bringen. Die Crew-Mitglieder Kjell Lindgren und Scott Kelly werden den Frachter mithilfe des ISS-eigenen Roboterarms in Empfang nehmen.

Über einen Monat wird Cygnus an der Spacestation bleiben, bevor er wieder in die Erdatmosphäre eintritt und in Form von rund 1500 Kilogramm Weltraumschrott verglüht.

Der letzte Versuch, die Crew mit einer Cygnus-Kapsel zu versorgen, war gescheitert: Wenige Sekunden nach Start explodierte die Trägerrakete.

Private Unternehmen führen seit mehreren Jahren im Auftrag der NASA Versorgungsflüge zur ISS aus, während die Astronauten mit russischen Sojus-Kapseln ins All gebracht werden. Die US-Raumfahrtbehörde stellte ihr eigenes Shuttle-Programm im Sommer 2011 nach drei Jahrzehnten vor allem aus Kostengründen ein, will aber wieder einsteigen - nicht zuletzt, um die derzeitige Abhängigkeit von Russland in der bemannten Raumfahrt zu beenden.

hf/fs (nasa.gov)

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