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Fit & gesund

Starkes Schwitzen - die Ursache der Hyperhidrose

Eigentlich ist das Schwitzen gut, denn es schützt den Körper vor Überhitzung. Die Verdunstung des Schweißes kühlt den Körper. Doch manche Menschen schwitzen übermäßig - ohne dass es dafür objektive Gründe gibt, wie beispielsweise hohe Außentemperaturen oder körperliche Anstrengung.

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Die Ursache für dieses krankhafte Schwitzen, auch Hyperhidrose genannt: In den meisten Fällen ist es genetisch bedingt. Auch organische Ursachen gehen mit vermehrtem Schwitzen einher, z.B. Übergewicht, Wechseljahre, chronische Infektionen, ein erhöhter Blutzucker, Schilddrüsenstörungen, Krebs oder neurologische Probleme wie Parkinson. Arzneimittel können das Schwitzen verstärken, dazu zählen Antibiotika und Antidepressiva. Der Hautarzt kann klären, ob es sich um krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) handelt oder um die Auswirkungen einer organischen Erkrankung. Man unterscheidet verschiedene Formen der Hyperhidrose: Es gibt Achselschwitzer, die sehr ausgedehnte Schweißflecken im Achselbereich haben, Handschwitzer, Fußschwitzer und es kann auch sein, dass Patienten an mehreren Körperstellen gleichzeitig schwitzen. Die "International Hyperhidrosis Society" schätzt, dass drei Prozent der Bevölkerung weltweit betroffen sind, dass aber bei der Hälfte die Krankheit nicht diagnostiziert oder behandelt wird. Den Betroffenen ist ihr Leiden meist sehr peinlich und unangenehm - bis hin zu Selbstmordgedanken. Der verzweifelte Griff nach Deodorant oder Parfum bleibt meist ohne Erfolg.