Star Wars VIII: Erfolgreichster Kinostart 2017 | Filme | DW | 18.12.2017
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Filme

Star Wars VIII: Erfolgreichster Kinostart 2017

"Star Wars VIII - Die letzten Jedi" ist noch keine Woche im Kino und hat bereits alle Jahresrekorde gebrochen. In Deutschland ist er an "Fack Ju Göhte 3" vorbeigezogen.

Der achte Teil der Sternensaga startete am 15. Dezember in den deutschen Kinos, einen Tag später in den USA. Inzwischen hat er mehr als 220 Millionen Dollar eingespielt, in Deutschland waren es knapp 20 Millionen. Damit hat "Die letzten Jedi" den besten Kinostart 2017 hingelegt - Punktlandung zum Jahresende.

Es gibt nur einen einzigen Film, der einen noch besseren Start hatte: Nämlich der Vorgänger, Episode VII der Star Wars-Reihe, "Das Erwachen der Macht", der 2015 in die Kinos kam. Er spielte zum Start 248 Millionen Dollar ein und kam insgesamt auf 937 Millionen Dollar. Damit hatte Regisseur J.J. Abrams eine neue Generation eingeführt - zeitlich gesehen spielt der Film 30 Jahre nach der ersten Trilogie, die von 1977 bis 1983 im Kino lief. Ein kluger Schachzug des Regisseurs war, dass er das Setting der ersten Star-Wars-Filme übernahm und viele alte Bekannte auftreten ließ - damit hatte er alte und neue Fans gleichermaßen abgeholt. 

Filmstill Star Wars The Force Awakens (Disney/Lucasfilm)

Setting geblieben, Effekte zeitgemäß: J.J. Abrams hat in "Das Erwachen der Macht" Stars-Wars-Fans "nach Hause" geholt

Der Fluch der Sandwich-Folge

Rian Johnson, der für den achten Teil das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hatte, hat ein wenig Tempo aus der Story genommen und mit seinem Film ein hausgemachtes Problem: Es ist eine sogenannte "Sandwich-Folge" - ein Film, in dem die Geschichte zwar weiter erzählt wird, aber ihr Ende völlig offen ist. Die Neugier der Kinozuschauer ist hier nicht so groß wie beim Vorgänger-Film. Dennoch kann Johnson einen persönlichen Rekord für sich verbuchen: "Die letzten Jedi" ist erfolgreicher als seine vorherigen vier Kinofilme zusammen.

Teil 9, ein paar Spin Offs und eine weitere Trilogie

Seit der ersten Episode haben die Star-Wars-Filme in vierzig Jahren mehr als 7,5 Milliarden Dollar (rund 6,5 Milliarden Euro) eingespielt. Im November kündigte der Disney-Konzern, der die Weltraumsaga mittlerweile produziert, eine weitere Trilogie an. 

Zuvor aber soll in Episode IX die Geschichte um Rey, Poe und Finn weitergehen. Sie soll am 19. Dezember 2019 in die Kinos kommen. Mehr ist noch nicht bekannt. Um die Wartezeit ein bisschen zu verkürzen, ist ein Star-Wars-Spin-Off rund um die Geschichte von Han Solo in Arbeit. Solo, der bisher von Harrison Ford (Episode IV - VII) gespielt wurde, ist in Star Wars VII durch die Hand seines Sohnes Kylo Ren alias Ben Solo gestorben.

Filmstill Star Wars The Force Awakens (Disney/Lucasfilm)

Zu betagt für weitere Han-Solo-Auftritte: Harrison Ford

Im Spin Off werden die Fans den ganz jungen Han Solo kennenlernen, der als Weltraumschmuggler an der Seite des Wookies Chewbacca durch die Galaxie streift. Allerdings wird er nicht mehr von Harrison Ford gespielt - der Schaupieler ist inzwischen 75 Jahre alt - sondern von seinem 28-jährigen Kollegen Alden Ehrenreich. Auch der Jedi-Ritter Obi Wan Kenobi soll einen eigenen Film bekommen, Arbeitstitel: "Obi Wan - A Star Wars Story". 

Auch im Fernsehen breitet sich das Star-Wars-Imperium weiter aus. Disney plant zurzeit einen eigenen Streaming-Dienst, der "tausende Stunden" Film- und Fernsehmaterial rund um die erfolgreichste Unterhaltungsreihe aller Zeiten bieten soll.

sw/rey (BoxOffice/afp)

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