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Wirtschaft

Standardaktien knapp behauptet, Neuer Markt im Plus

Turbulenter Handelsbeginn in Frankfurt - die deutschen Aktien waren kurz nach Eröffnung auf Talfahrt.

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Gute Vorgaben aus New York

Die DAX-Futures lagen - offenbar aufgrund eines Rechen- oder Eingabefehlers - bei 4.000 Punkten abnorm tief im Minus . Es gab richtig Geschrei auf dem Parkett, doch dann klärte sich die Lage, die Futures pendelten um 5.200 Punkte. Entsprechend schnell baute sich das Minus beim DAX ab. Er stand am Mittag bei 5.153, also nur noch ein Minus von 31 Punkten oder 0,6 Prozent, während der Neue Markt zum sechsten Mal hintereinander stabil im Plus eröffnete und dort auch blieb. Der Nemax 50 Index lag am Mittag bei 1.342 - ein Plus von rund 19 Punkten oder 1,4 Prozent.

Ein DAX-Wert stand am Dienstag im Mittelpunkt des Interesses: Die Siemens-Tochter Epcos kam mit einer Umsatz- und Ergebniswarnung für das Jahr 2002 heraus, Vorstandschef Gerhard Pegam will weltweit rund 1.000 Stellen abbauen, Epcos gaben sieben Prozent auf 58,50 Euro ab.

Dass in Frankfurt momentan die Bullen nicht zu vertreiben sind, hängt offenbar auch mit den guten Vorgaben aus New York zusammen, dort waren am Montag vor allem zyklische Papiere gefragt, also solche, die sehr konjunktursensibel sind, und das wiederum lässt darauf schließen, dass in den USA die ersten Anleger schon mit einem Aufschwung im nächsten Jahr rechnen. Der Dow Jones Index gewann 109 Punkte oder 1,1 Prozent und nähert sich mit 9.976 Punkten ganz stramm der 10.000er-Marke. Der Nasdaq legte knapp 36 Punkte oder 1,9 Prozent zu auf 1.934 Punkte - auch hier winkt also die 2000er-Marke.

Aus Tokio werden dagegen Gewinnmitnahmen gemeldet, inländische institutionelle Anleger hätten massiv verkauft, heißt es, der Nikkei Index verlor 152 Punkte oder 1,4 Prozent auf 10.575 Zähler.

Der Euro ist am Montag in New York vorübergehend unter 87,68 amerikanische Cent und damit auf den tiefsten Stand seit drei Monaten gefallen, wachsende Konjunkturzuversicht und die Erfolge in Afghanistan hätten den Dollar gestärkt, heißt es. In Tokio stand der Euro bei 87,94, also schon wieder etwas höher, und in Frankfurt stand er am Mittag bei 88,39 US-Cents, was 2, 21 27 Mark entspricht. Die Zentralbank der Volksrepublik China hat nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Monaten relativ geräuschlos den Euro-Anteil ihrer Devisenreserven um 200 Milliarden Dollar erhöht und angekündigt, diesen Kurs in den nächsten Monaten fortzusetzen.

Hier die laufenden Kurse der 30 deutschen Standardaktien, Stand 12:15 Uhr deutscher Zeit, wie immer in Euro und wie alles andere ohne Gewähr:

Wertpapier Kurs Veränderung

Adidas 73,12 -1,23
Allianz 266,75 -1,75
BASF 42,87 -0,18
Bayer 38,35 -0,14
Hypovereinsbank 39,35 -0,40
BMW 39,13 -0,37
Commerzbank 21,10 -0,51
DaimlerChrysler 47,46 -0,29
Degussa AG 28,82 -0,13
Deutsche Bank 74,99 -0,91
Deutsche Post 16,02 0,01
Deutsche Telekom 20,45 0,00
E.ON 58,75 -0,03
Epcos 58,50 -4,48
Fresenius 70,90 1,50
Henkel 65,48 -0,42
Infineon 22,11 -0,73
Linde 46,96 0,06
Lufthansa 15,57 -0,68
MAN 22,92 -0,45
Metro 38,50 -0,57
MLP 88,50 0,25
Münchner Rück 305,42 -2,83
Preussag 30,49 0,09
RWE 43,73 0,72
SAP 134,88 3,58
Schering 60,49 0,64
Siemens 66,10 -2,20
Thyssen-Krupp 15,20 -0,46
Volkswagen 50,90 0,30

  • Datum 20.11.2001
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1OMk
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