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Fußball

St. Pauli schafft nur Remis

St. Pauli und Bochum trennen sich im Montagspiel der 2. Liga unentschieden. Kaiserslautern und Braunschweig bleiben weiter ungeschlagen. Hertha siegt souverän in Sandhausen. Dresden rutscht in den Abstiegskampf.

Der dritte Sieg in Serie war fest eingeplant beim FC St. Pauli. Doch gegen den VfL Bochum reichte es beim Heimspiel in Hamburg nur zu einem 1:1(1:0)-Unentschieden. Daniel Ginczek (16. Minute) hatte die Hausherren in Führung gebracht. Danach agierten die Paulianer phasenweise zu passiv. Christoph Dabrowski (55.) schaffte nach dem Seitenwechsel den Ausgleich zum wichtigen Punktgewinn für den abstiegsbedrohten VfL Bochum wartet nun allerdings schon seit neun Partien auf einen Dreier.

Die Überraschungsmannschaft der 2. Liga bleibt der FC Ingolstadt. Auch im Spiel gegen den Aufsteiger Jahn Regensburg gewannen die Ingolstädter klar mit 4:2 (0:1). Dabei hatte es zu Beginn noch nach einem Erfolg für die Gäste ausgesehen, doch das Team von Trainer Thomas Oral drehte die Partie und rückte in der Tabelle auf den fünften Rang vor. Unter der Woche wurde Regensburgs Cheftrainer Oscar Corrochano entlassen, doch auch Interimstrainer Franz Gerber konnte den Jahn nicht zurück in die Erfolgsspur führen. Die Regensburger warten seit nunmehr fünf Spielen auf einen Dreier und haben nur neun Punkte auf dem Konto. Im nächsten Spiel muss die Gerber-Elf zudem auf Wilson Kamavuaka verzichten, der mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde (83. Minute).

Dresden im Abstiegskampf

Im Ost-Derby zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden gab es ebenfalls einen klaren Sieger. Das Team von Trainer Ralf Loose unterlag in Cottbus mit 0:2 (0:2). Der Dresdner Spieler David Solga wurde in der 78. Minute wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Keine guten Aussichten also für die Gäste, die nach der vierten Niederlage in der 2. Liga auf den 15. Tabellenplatz abgerutscht sind und aktuell nur neun Punkte auf dem Konto haben. Anders die Cottbusser, die den vierten Tabellenplatz festigen konnten und weiterhin Anschluss an die Aufstiegsplätze haben.

Nach zuletzt vier sieglosen Spielen feierten die Münchener Löwen gegen FSV Frankfurt endlich wieder einen verdienten, aber knappen 1:0 (1:0)-Erfolg. Die Elf von Reiner Maurer klettert durch den Dreier auf den siebten Rang und hat nun 20 Punkte auf dem Konto, nur einen Punkt mehr haben die Frankfurter, die nun Sechster sind.

Lautern nur Remis

Nur mit einiger Mühe hat der 1. FC Kaiserslautern die erste Saison-Niederlage in der 2. Fußball-Bundesliga verhindert. Nach einem Eigentor beim SC Paderborn kam der Absteiger durch einen verwandelten Foulelfmeter doch noch zu einem 1:1 (0:0). In der Tabelle fielen die Pfälzer mit 25 Punkten aber auf den dritten Platz zurück. Paderborn, das Überraschungsteam der Vorsaison, bleibt mit 19 Punkten im Tabellen-Mittelfeld.

Unterdessen verpasste der 1. FC Union Berlin am 13. Spieltag den vierten Heimsieg der Saison. Der Hauptstadtclub kam nicht über ein 0:0 gegen Aufsteiger VfR Aalen hinaus. Die Berliner stehen mit nunmehr 16 Zählern weiter auf dem zehnten Tabellenrang. Aalen hat 20 Zähler auf dem Konto und rangiert auf Platz sieben.

Braunschweig nur unentschieden in Aue

Spitzenreiter Eintracht Braunschweig führt die Tabelle trotz eines kleinen Patzers weiter ungeschlagen an. Für die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht reichte es zum Auftakt der Runde bei Erzgebirge Aue nur zu einem 1:1 (1:0).

Berlins Peter Niemeyer (3.v.l.) jubelt mit Adrian Ramos (l) und Fabian Lustenberger (2.v.l.) über sein Tor zum 0:2 (Foto: Uwe Anspach/dpa)

6:1-Kantersieg: Hertha BSC kam in Sandhausen nicht aus dem Jubeln heraus

Dagegen nahm Hertha BSC den SV Sandhausen regelrecht auseinander und erhöhte mit seinem siebten Saisonsieg den Druck auf Klassenprimus Braunschweig. Der klar überlegene Absteiger gewann verdient mit 6:1 (2:0) beim Neuling und ist damit seit elf Partien ungeschlagen. Das überforderte Sandhausen hingegen schlittert nach der vierten Niederlage in Serie immer tiefer in die Krise.

Der 1. FC Köln musste den nächsten Rückschlag hinnehmen. Die Rheinländer kamen gegen den MSV Duisburg nicht über ein 0:0 hinaus – dabei spielte der Bundesliga-Absteiger nach der Roten Karte gegen MSV-Kapitän Branimir Bajic (21. Minute) mehr als eine Stunde in Überzahl. Das Team von Coach Holger Stanislawski ist nun seit drei Ligapartien ohne Sieg und rangiert in der Tabelle auf Platz zwölf. Die Duisburger konnten durch den Punktgewinn die Abstiegsränge nicht verlassen, sind aber immerhin nicht mehr Tabellenschlusslicht.