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Fußball

St. Pauli ist der Gewinner des Spieltages

Die Hamburger haben das Duell gegen Mitkonkurrent Augsburg für sich entschieden. Weil die Verfolger allesamt gepatzt haben, wird die Entscheidung im Aufstiegskampf wohl vor dem letzten Spieltag fallen.

St. Pauli macht einen großen Schritt im Aufstiegskampf (dpa)

St. Pauli macht einen großen Schritt im Aufstiegskampf

Kann Hamburg in der nächsten Saison mit zwei Erstligisten aufwarten? Zu 99 Prozent ja. Denn St. Pauli müsste sich in den nächsten vier Spieltagen schon sehr blöd anstellen, um den Aufstieg noch zu verhindern. Der Tabellen-Zweite gewann das direkte Duell gegen den drittplatzierten Augsburg mit 3:0 (0:0) und hat somit den Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte ausgebaut. St. Paulis Manager Helmut Schulte wehrte voreilige Glückwünschezum Aufstieg noch ab: "Wir haben gut gespielt, aber wer gibt uns das Recht, darüber zu philosophieren, dass wir das die nächsten Spiele auch tun.

Lautern weiter Erster

Cottubs machte Düsseldorfs Aufsteigschancen zunichte. FOTO: Pressefoto ULMER/Bjoern Hake

Cottubs machte Düsseldorfs Aufstiegschancen zunichte

Zwei Punkte hat Tabellenführer Kaiserslautern eingebüßt, doch das dürfte kaum jemanden stören. Das 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen Union Berlin war bereits die vierte Punkteteilung für die Pfälzer in den letzten neun Spielen. Dennoch ist den Roten Teufeln nach diesem Spieltag schon der Relegationsplatz sicher. "Jetzt wollen wir Platz 1, 2 oder 3 nicht nur theoretisch erreichen, sondern auch praktisch. Am liebsten natürlich Platz 1 oder 2", sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz.

Düsseldorf verliert

Fortuna Düsseldorfs Aufstiegsträume sind nach der verdienten 2:4 (0:0)-Niederlage in Cottbus passé. Mit mindestens fünf Punkten auf den Relegationsplatz ist der Abstand zu groß geworden. Dabei waren die Düsseldorfer nach dem Heimsieg gegen St. Pauli selbstbewusst in die Lausitz gefahren. Doch Cottbus bestätigte seinen Aufwärtstrend der vergangenen Wochen. Zweimal konnten die Düsseldorfer noch ausgleichen, mussten sich am Ende aber doch geschlagen gegeben. "Wir haben eine Supersaison gespielt, aber leider den letzten Punch verpasst", meinte Fortunas enttäuschter Torjäger Martin Harnik.

Duisburg nur Remis

Zumindest Rang drei hatte der MSV Duisburg anvisiert – nach zuletzt zwei Siegen kamen die Meidericher gegen Fürth aber nicht über ein Remis hinaus. Damit beträgt der Rückstand auf Augsburg immer noch fünf Zähler. Christopher Nöte (64.) glich die frühe MSV-Führung durch Caiuby aus (9.), hinterher gab es eine handfeste Rangelei zwischen Spielern und Offiziellen. Bereits am Freitag kam es zum Duell im Tabellenmittelfeld zwischen 1860 München und Arminia Bielefeld. Vor eigenem Publikum setzten sich die Münchener klar mit 3:1 (1:1) durch und feierten den ersten Sieg nach zuletzt zwei Niederlagen.

Hoffnung für den FSV

FSV Stürmer Sascha Mölders dreht ab zum Jubellauf nach seinem Siegtreffer zum 1:0 gegen Oberhausen. Foto: Fredrik von Erichsen dpa/lhe

Sascha Mölders (l) bejubelt sein goldenes Tor gegen Oberhausen

Im Kampf gegen den Abstieg hat der FSV Frankfurt einen wichtigen Schritt gemacht: Ein Tor von Sascha Mölders sicherte den Hessen ein 1:0 (0:0) gegen Rot-Weiß Oberhausen. Damit ist der Relegationsrang gefestigt, außerdem sind die Frankfurter nun wieder punktgleich mit Hansa Rostock auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Der Club von der Ostsee verlor durch einen Gegentreffer von Marvin Matip in der zweite Minute der Nachspielzeit mit 1:2 (1:0) beim Karlsruher SC. "Die zweite Halbzeit war katastrophal", meinte Kapitän Tim Sebastian.

Licht aus in Ahlen

Immerhin einen Punkt ergatterte die TuS Koblenz, für die das 1:1 bei Alemannia Aachen dennoch zu wenig war. Schiedsrichter Thorsten Schriever verweigerte dem Vorletzten einen Elfmeter nach einem klaren Handspiel im Strafraum. Bei Schlusslicht Ahlen beginnen schon die Planungen für die kommende Saison in der dritten Liga. "Wir haben einfach nicht die Klasse, um die zweite Liga zu halten", sagte ein resignierter Trainer Christian Hock nach der 0:2 (0:1)-Pleite beim SC Paderborn.

Autor: Jens Krepela/Sarah Faupel
Redaktion: Calle Kops