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Welt

Sri Lanka und der brüchige Frieden

"A Country at Peace - How Sri Lanka's Young Generation Tries to Heal the Wounds of War" - "Die Wunden heilen - Jugendliche in Sri Lanka auf dem Weg zum Frieden"

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Stacheldraht und Minen - bis die letzten Spuren des Krieges beseitigt sind, wird es noch einige Jahre dauern

Krieg bedeutet Ausnahmezustand, und Bürgerkrieg ist sicher eine der schlimmsten Formen von Krieges. In Sri Lanka haben die Menschen zwanzig Jahre lang unter den ethnischen Konflikten zwischen Singhalesen und Tamilen gelitten. Denn die Rebellengruppe der "Tamil Tigers of Eelam" (LTTE) kämpfte mit brutalen Bombenanschlägen und Attentaten seit 1983 für einen eigenen Staat im Norden und Osten des früheren Ceylons. Überraschend dann der Hoffnungsschimmer: im Februar 2002 schlossen die "Tiger" mit der Sri Lankischen Regierung einen Waffenstillstand. Seitdem glauben die Menschen wieder an Frieden.

Nun aber haben sie mit den Folgen des Krieges zu kämpfen, vor allem die Kinder. Viele sind traumatisiert, haben sie doch alles verloren - ihre Eltern, ihr Zuhause, ihre Kindheit. Sie leben in Flüchtlingslagern oder Waisenhäusern. Andere erlebten diese dramatische Zeit hautnah an der Front, als berüchtigte und gefürchtete Kindersoldaten.

"Die Wunden des Krieges heilen – Jugendliche in Sri Lanka auf dem Weg zum Frieden" ist der Titel der 30-minütigen Sendung. Die Autoren der Sendung waren unterwegs in Sri Lanka und sprachen mit Waisenkindern und ehemaligen Kindersoldaten über ihre Erlebnisse, Ängste und Wünsche. Nicht immer ein einfaches Unterfangen, denn gerade die Letzteren fürchteten, als Aussteiger an die LTTE verraten zu werden: "Wer sich ergibt, den betrachten die Rebellen als Verräter – Wenn so jemand versucht, in sein Dorf zurückzukommen, dann wird er mit Sicherheit getötet."

Die Autoren der im Jahre 2003 entstandenen Sendung sind Romayne Anthony und Sangeeth Kalubowila von MBC Networks in Colombo sowie Kerstin Steinbrecher von der Deutschen Welle. Die Sendung liegt in Deutsch und Englisch vor.

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