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DokFilm

Spurensuche - Deutsch-jüdisches Kulturerbe weltweit

300.000 Juden flohen während der NS-Zeit aus Deutschland. Im Exil bauten sie sich ein neues Leben auf. Jahrzehnte später porträtiert der Film drei deutsch-jüdische Familien auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert.

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Wir begleiten die Berlinerin Sonja Mühlberger nach Shanghai ins Exil ihrer Kindheit. Dort wurde sie geboren, dort erlebte sie den harten Überlebenskampf der Eltern im jüdischen Ghetto, die Ausgrenzung durch die japanischen Besatzer - und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Danach kehrte die Familie als eine der wenigen nach Deutschland zurück.

Wir besuchen die Familie Swarthout aus Montana (USA), deren Wurzeln ebenfalls in Deutschland liegen. Donnas Eltern lernten sich als deutsche Juden in New York kennen, während Brians Mutter - wie Sonja Mühlberger - im chinesischen Exil geboren wurde und dann nach Kalifornien weiterzog. Die Spurensuche der Swarthouts führt sie für zwei Jahre ins Land der Eltern zurück - gemeinsam mit ihren drei Kindern lebten sie bis vor kurzem in Berlin und stellten sich der Frage, was ihre deutsch-jüdische Identität eigentlich ausmacht.

Im brasilianischen São Paulo lernen wir die große Familie der Hamburgers kennen. Der gebürtige Berliner Ernst Wolfgang Hamburger kam als Dreijähriger nach Brasilien. Und hat erstmals 50 Familienmitglieder aus drei Kontinenten eingeladen: aus Brasilien, den USA und Europa. Längst haben sich bei den Hamburgers die Kulturen, die Religionen vermischt. Die deutsch-jüdische ist nur ein kleiner Teil davon.