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Reise

Spuren im Schnee

Schon seit 20 Jahren ist Todtmoos im Schwarzwald für seine Schlittenhunderennen bekannt, zwei Mal fanden hier die Weltmeisterschaften statt. Und auch 2005 kamen Hunde und Fahrer auf ihre Kosten.

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Musher Henry Hirsch mit seinen sibirischen Huskies

Todtmoos im Schwarzwald war in diesem Jahr Austragungsort eines internationalen Schlittenhunderennens. Bei entsprechender Schneelage kamen Ende Januar "Musher" - so werden die Fahrer der Schlitten genannt - in den Ort, um zusammen mit ihren Hunden das schnellste Gespann zu ermitteln.

Abenteuer am Rande der Piste

1973 lief das erste Schlittenhunderennen in Deutschland vom Stapel, im osthessischen Bad Sooden-Allendorf. Ganze 16 Musher gingen an den Start, sie hatten nur wenige Zuschauer und wurden noch bestaunt und belächelt. Ab 1975 richtete auch Todtmoos Rennen aus, seitdem hat der Wintersport immer mehr Anhänger gefunden. Bei der Weltmeisterschaft in Todtmoos 1994, der ersten in Europa, kamen schon 40.000 Zuschauer. Sie erleben bei den Wettkämpfen eine ganz besondere Stimmung, wenn der Schwarzwald von Schnee bedeckt ist, an der Rennstrecke der Glühweinduft um die Nase weht und etwa 1000 Schlittenhunde ungeduldig auf den Startschuß warten.

Tierische Erfahrungen machen

Wer auf den Geschmack gekommen, für den werden in Todtmoos und anderen Orten "Musher"-Kurse angeboten. Das Programm ist ein- oder zweitägig angelegt und vermittelt theoretische sowie praktische Kenntnisse, die zum Lenken eines Schlittenhundegespanns benötigt werden.

Termine für den eintägigen Kurs sind unter anderem 12. oder 13. Februar 2005. Der Preis beträgt 140 Euro für einen Tag und 350 Euro pro Person für zwei Tage. Neben Todtmoos finden in zwei weiteren Schwarzwald-Städten Schlittenhunderennen statt: Am 12. und 13. Februar 2005 in Bernau und am 19. und 20. Februar 2005 in Herrischried. (pg)

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