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Euromaxx

Sportwagenmanufaktur Melkus in Dresden - Mit Hand und Herz (03) - Euromaxx serie

serieHandgearbeitete Luxusprodukte aus Deutschland sind gefragt. Besonders im Luxussegment steigt der Wunsch nach individuellen Angeboten. Das Buch Handgemacht von den Autoren Florian Langenscheidt und Peter May zeigt einen Überblick der deutschen Manufakturenbranche. Im dritten Teil stellen wir die Sportwagenmanufaktur Melkus in Dresden vor.

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Einer der exklusivsten deutschen Sportwagen wird in Dresden von Hand gebaut. Der Melkus RS 2000. Gefertigt werden nur 25 Stück pro Jahr, alles Unikate. Mindestens 270 PS, Flügeltüren, Aluminium-Chassis und 100 Prozent Handarbeit. Sein Vorgänger, der Melkus RS 1000 war der einzige Sportwagen in der DDR, zusammengebaut aus Wartburg- und Trabantteilen. Er hatte Flügeltüren, fuhr ca.170 Km/h. Es gab nur 101 Exemplare. Von 1959 bis Mitte der 80er Jahre entwickelte der ostdeutsche Automobilhersteller Melkus Rennsportwagen. Der Firmengründer und Rennfahrer Heinz Melkus wollte einen Sportwagen produzieren für die Rennstrecke und die Straße. Der Melkus RS 1000 war geboren, gearbeitet von Hand. Die Firma Melkus existiert bis heute in Dresden. Seit 2006 leiten Heinz Melkus' Sohn Peter und sein Enkel Sepp Melkus die Produktion, nachdem der Firmengründer 2005 verstarb. 2006 entscheiden sie, die DDR-Legende wieder aufleben zu lassen. 15 Melkus RS 1000 werden nachgebaut. Gleichzeitig entwickeln die Juniorschefs den neuen Melkus RS 2000. Er orientiert sich optisch an dem Vorgänger, entspricht jedoch neuesten technischen Ansprüchen. Rund 100 000 Euro kostet der weniger als 1000 Kilogramm leichte Sportwagen. Der Kunde hat die Möglichkeit, aus zahlreichen Lacktönen auszuwählen. Auch das Interieur kann individuell mit unterschiedlichen Farben ausgestattet werden.