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Quadriga

Sport in Russland: Putins Machtspiele?

Eine 'nie da gewesene Attacke auf die Olympischen Spiele' nennt es IOC-Chef Thomas Bach. Wegen systematischen Dopings sperrt das IOC Russland als Nation für die Olympischen Winterspiele in Südkorea. Was bedeutet das jetzt für die Sportler und wie ist diese Entscheidung zu bewerten? Unsere Gäste: Erik Kirschbaum, (LA Times), Vladimir Esipov (DW), Gesine Dornblüth (freie Journalistin)

Video ansehen 42:30

Erik Kirschbaum arbeitet als freier Journalist für verschiedene Medien wie die LA Times. Er sagt: Die IOC Entscheidung ist mutig aber auch genial – eine Warnung, dass staatlich gefoerdertes Doping mit drakonische Massnahmen bestraft wird. Es ist auch eine klare Botschaft von Null Toleranz an Moechte-gerne Taeter in den USA oder sonstwo. 

 

Vladimir Esipov ist Reporter des russischen Programms der Deutschen Welle (und Fan von Zenith St. Petersburg.) Er sagt: "Nichts verbindet Menschen besser als Fußball. Egal, wie man zur russischen Staatsführung steht, wird die WM in Russland ein Fest - für alle. Und das ist auch richtig so".

 


Gesine Dornblüth arbeitet mit dem Schwerpunkt Osteuropa und war bis vor kurzem Korrespondentin in Moskau für das Deutschlandradio. Sie sagt: „Internationale Sportwettbewerbe sind Feste und können Menschen verbinden. Sie sind aber auch eine Einladung an Autokraten, ihre Macht weiter zu festigen. Und Wladimir Putin tut das.